Bettina Martin
Das ist jetzt ein ganz anderes Thema, aber ich antworte sehr gern. Auch da sind wir in wirklich sehr intensiven Gesprächen. Bei dem Theaterpakt befinden sich die einzelnen Theater wirklich in sehr unterschiedlichen Situationen. Fakt ist, wir stehen zum Theaterpakt und erhalten die 2,5 Prozent Dynamisierung. Ich möchte auch da noch mal betonen, in dieser Haushaltslage ist das wirklich eine gute Nachricht, dass wir hier dynamisieren. Es gibt nicht so viele Bereiche im Land, wo dynamisiert wird und wir auch dabei bleiben. Insofern ist das schon mal eine Ansage. Trotzdem haben Sie ja recht, die einzelnen Theater sind in unterschiedlichen, aber doch auch teilweise schon jetzt in schwierigen finanziellen Situationen. Wir sind da auch in engem Gespräch mit den Trägern und dem Finanzministerium. Die 2,5 Prozent Dynamisierung decken die Kostensteigerungen und die Tarifsteigerungen, Mindesthonorare – es gibt ja ganz viele mit Mindestlohn, das ist übrigens auch etwas, was sehr stark einzahlt sozusagen auf die höheren Kosten –, decken das nicht ab, das stimmt, und da sind wir jetzt in Gesprächen. Es war aber nie vereinbart im Theaterpakt, dass darüber hinaus, über die 2,5 Prozent, wir automatisch solche Steigerungen abfangen. Deswegen sind wir jetzt in Gesprächen, haben aber natürlich allergrößtes Interesse, die Theater, die in schwierige Situationen kommen, jetzt auch mit denen eine gute Lösung zu finden. Und wie gesagt, diese Gespräche laufen. Es ist auch sehr unterschiedlich bei den Theatern. Einige sind im Moment noch in guter Situation. Mit dem Landestheater, wo wir ja die hundertprozentigen Gesellschafter sind, sind wir auch in intensivem Austausch. Eine Antwort kann ich Ihnen aber dazu noch nicht geben, weil wir wie gesagt, auch übrigens mit der TOG, in guten Gesprächen sind.
