Hannes Damm
Ja, ich würde dann ein bisschen abbiegen. Sie haben eben gesagt, also keine Eingliederung. Allerdings soll die Tanzkompanie zu den Bedingungen des Theaterpakts sozusagen, so ähnlich, nach jahrelang, ich würde sagen, prekär, vielleicht zweckorientierter Finanzierung über den Strategiefonds, solide aufgestellt werden. Das finden wir gut. Allein, an der benachbarten TOG fehlen im Rahmen des Theaterpakts nach jüngsten Berichten aktuell 7 Millionen Euro bis 2028, und um die drohende Insolvenz zu verhindern, musste die TOG ja zum Beispiel diesen Pachtvertrag zur Nutzung des Marstalls in Neustrelitz kündigen und die geforderte Pachtsumme von 2 Millionen knapp wurde zurückgefordert. Die übrigen Mehrspartentheater im Theaterpakt wie die TOG stehen aufgrund von Inflation, Energiekosten, Tarifsteigerungen vor ähnlichen Herausforderungen. Mit nur 2,5 Prozent, immerhin gibt es den Theaterpakt ja, scheint die Entwicklung da ja nicht mehr Schritt zu halten. Daher meine Nachfrage jetzt in diese Richtung: Inwieweit steht die Landesregierung zu ihrem Angebot laut Theaterpakt, Tarifsteigerungen – gegebenenfalls schrittweise bis zum Flächentarifvertrag – anteilig zu finanzieren? Das ist Ziffer 2 im Theaterpakt. Und wie ist da der Verhandlungsstand mit den beteiligten Kommunen und Theatern vor dem Hintergrund, dass wir ja Wahlen haben, der Theaterpakt 2028 ausläuft und die Verhandlungen allein mit der Deutschen Tanzkompanie offenbar ja schon seit 2023 laufen?
