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Christian Albrecht

Die Linke 14.05.2025 Sitzungen 8/105

Bitte zum Ende hin! Ich würde jetzt einmal noch kurz fertig machen wollen, dann können Sie gerne fragen. Ja, trotz dieser vielen Vorteile ist es wichtig, die Herausforderungen nicht auszublenden. Natürlich bedeutet eine solche Umstellung Aufwand. Die Hochschulen müssen ihre Studienprüfungsordnungen anpassen, Modulpläne überarbeiten, Praktika neu organisieren, die Lehrenden fortbilden und natürlich muss auch das Referendariat neu gedacht werden. Und natürlich muss die Ausbildung so gestaltet werden, dass sie nicht in eine Überforderung der Studierenden mündet. So, dem muss man, wie gesagt, entsprechend Rechnung tragen, denn ja, wer für so ein breites Altersspektrum unterrichten soll, braucht eine gute, durchdachte Ausbildung. Die pädagogischen Anforderungen einer 5. Klasse und einer 12. Klasse gehen deutlich weiter auseinander als, sagen wir mal, einer 8. Klasse Regionalschule oder Gymnasium. Auch dem muss man Rechnung tragen. Und schließlich, die neue Struktur darf und wird nicht zu einem Verlust von Schulprofilen führen. Jede Schulform hat ihre Eigenheiten, ihre Stärken, ihre besonderen Anforderungen. Das bleibt unberührt. Und jetzt muss ich ein bisschen hinmachen, weil ich doch in der Zeit, ja, weit hintenan hänge. Die CDU hat ja jetzt hier versucht, eine Kampagne zu fahren, und hier ja landesweit immer von diesem Einheitslehrer zu sprechen, das schlechtzumachen, das hat ja auch nicht verfangen, zum einen auch deshalb, (Zuruf von Torsten Renz, CDU) weil ja auch gerade die Ostdeutschen aus ihrer Erfahrung, die sie in über 30 Jahren mit sogenannten Einheitslehrern, also DDR-Diplomlehrern ja gemacht haben, dass genau das, was Sie hier immer wieder behaupten, wenn man eine solche einheitliche Ausbildung hat, dass die Qualität darunter leidet, eben nicht stimmt. Die haben das in der Vergangenheit gut gemacht und auch im neuen Studium geht das, (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) wenn man die entsprechenden Rahmenbedingungen im Studium auch setzt. Und ich verstehe nicht, ich verstehe wirklich absolut nicht, warum für Sie die Vorstellung, dass Gymnasiallehrer und Regionalschullehrer gemeinsam zusammensitzen und in etwa dasselbe lernen, so abgefahren ist. Aber der Status quo, den wir haben, ist, dass Fachstudierende und Lehramtsstudierende, also die deutlich weiter auseinander sind, die sitzen aktuell alle in denselben Veranstaltungen und hören sich dann Sachen an in Geschichte wie, was ich hatte, „Die Kriminalität und ihre Ahndung in der Hanse des Mittelalters“, und dann müssen sie 25 Seiten Hausarbeit schreiben. Und das ist offensichtlich der Status quo, den Sie weiterhin wollen. Das ist Blödsinn! (Ann Christin von Allwörden, CDU: Ja.) Ich habe mich jetzt verquatscht. Ich werbe dafür, ... (Zuruf von Daniel Peters, CDU)

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