Torsten Renz
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Herr Barlen, ich hätte Sie sehr gerne gefragt, da Sie ja jetzt einen Grund angegeben haben, warum Sie mit Nein stimmen, ob wir uns nicht noch mal gemeinsam zusammensetzen und Sie vielleicht über einen Änderungsantrag nachdenken, dass wir gemeinsam ein Signal an den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern senden und hier einen Antrag dann auf den Weg bringen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der CDU und FDP) Insofern haben Sie jetzt noch ein paar Minuten Zeit, darüber nachzudenken. (Julian Barlen, SPD: Das halte ich für politischen Klamauk. – Torsten Koplin, DIE LINKE: Richtig!) Wir sind dort gesprächsbereit. (Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU) Auf alle Fälle haben Sie aus unserer Sicht richtigerweise erkannt, dass es an dem heutigen Tag darum ging, die Insolvenz abzuwenden. Und da sind wir froh und glücklich, dass es so gekommen ist. Im Gegensatz dazu fabulierte der Kollege Foerster für die LINKEN, dass es hier um eine Anhörung um den 8. Mai und Ähnliches geht, wir haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. (Torsten Koplin, DIE LINKE: Er hat nicht fabuliert!) Und was Sie dann machen, Herr Foerster, (Torsten Koplin, DIE LINKE: Der Vorwurf war, wir würden vertuschen.) politisch in Richtung der CDU auszuteilen, statt sich dann auch mal mit Ihrem eigenen Minister zu befassen, das wäre vielleicht, wenn es um Transparenz geht, auch mal angesagt. (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU) Insofern, wenn man sich vorstellt, was man als Bürger beim ersten Redebeitrag vom Minister mitgenommen hat, dann war das, dass er Azubi ist und dass er einem Orkan gegenüberstand, aber wie er nun handelt, das ist nicht richtig deutlich geworden. (Torsten Koplin, DIE LINKE: Dann wollten Sie das nicht verstehen.) Deswegen wäre es zu diesem Zeitpunkt auch noch mal richtig zu sagen, ja, die Insolvenz ist abgemeldet – abgewendet, Entschuldigung –, aber es wäre auch noch mal wichtig zu sagen, dass der Tourismusverband weiterhin der Ansprechpartner Nummer eins ist, (Zuruf von Torsten Koplin, DIE LINKE) wenn es um die Gestaltung der Zukunft des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern geht, und nicht eine Schlussfolgerung, die ich herausgehört habe, wenn der Minister sagt, wir sprechen über die Zukunft, stellt er jetzt nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband fest, die Struktur ist nicht lebensfähig, nicht zukunftsfähig, und Sie bringen nicht zum Ausdruck, dass Sie mit diesem Tourismusverband auch die Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern weiter gestalten wollen. – Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der CDU und FDP – Julian Barlen, SPD: Also das ist ja eine sehr eigentümliche Interpretation.)
