Dr. Wolfgang Blank
Ja, sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordnete, ich bin geneigt, mich in die Diskussion hineinziehen zu lassen, (Heiterkeit bei Sebastian Ehlers, CDU: Sehr schön, ja!) und weise Worte wie „Strategie Abrissbirne“ und Ähnliches weit von mir. (Sebastian Ehlers, CDU: Aha!) Und ich kann Ihnen auch erklären, (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) und ich kann Ihnen auch erklären, warum ich – und ich würde jetzt nicht sagen „gegrinst“ –, warum ich geschmunzelt hatte, als Herr Domke eine relativ kurze und klare Analyse angefertigt hatte. Genau das ist das Problem. Und wenn wir seit letztem Jahr im Oktober, meine Kollegen im Haus sich mit Themen befassen, Fragen stellen und wir Stück für Stück neue Informationen bekommen, dann müssen wir dem doch auch gegenüberstehen, dann müssen wir damit umgehen. Ich bin sehr dafür, (René Domke, FDP: Aber nicht in der Öffentlichkeit.) mit sehr viel ... (René Domke, FDP: Und nicht mit der Insolvenz drohen!) Oktober. So! Es ist ein Prozess, sage ich. Und wenn dann Mitarbeiter Sachverhalte feststellen, die in einen Rechtsbereich fallen, der justiziabel ist, dann sind sie gehalten, eine Mitteilung zu machen, ja?! Ich glaube, das müssen wir einfach mal feststellen und das müssen wir ganz sachlich besprechen. Ich wollte eigentlich nur drei Punkte sagen und dann wieder auf diese, ich glaube, es war auch sachlich, aber noch mal eine sachliche Ebene, andere sachliche Ebene und auch eine persönliche Ebene zurückkommen. Zum einen, ich möchte Tobias meinen Respekt und, ich will es ganz neu wiederholen, auch mein Mitgefühl mitgeben. Ich kenne ihn ... (Sebastian Ehlers, CDU: Sagen Sie das mal Herrn Schulte!) Ja, das würde ich mir auch jetzt manchmal hier wünschen. Ich kenne ihn seit meinen BioCon-Valley-Zeiten in den 2000er-Jahren, und für mich war er das Gesicht des Tourismus nach Bernd Fischer und er hat es dann übernommen und er ist dann zu dem Gesicht geworden. Ja, ich habe jetzt in meiner Zeit aber auch viele Start-ups, auch Unternehmen begleitet, die ein Verhältnis hatten zwischen Investoren, Gesellschaftern und Geschäftsführern, wo sich nach einer gewissen Zeit die Wege trennten. Das war ganz besonders, wenn es sich um die Gründer handelte, weil einfach auch es nicht mehr passte. Und ich glaube, das möchte ich auch noch mal sagen, ich bin auch im Kontakt mit Tobias: Danke für das! Ich glaube, du warst das Gesicht, du bist das Gesicht. Er hat das Team geformt. Ich möchte das nur auch noch mal sagen. Das müssen wir hier konstatieren. (Der Abgeordnete Torsten Renz bittet um das Wort für eine Anfrage.) Und das Zweite ist, ich hatte es eingangs schon gesagt, ich möchte mich auch noch mal ausdrücklich im Haus bedanken, weil es eben diese Sachverhalte sind, die die Kollegen genauso kompetent und mit genauso viel Motivation ...
