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Dr. Wolfgang Blank

10.04.2025 Sitzungen 8/103

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordnete! Moin! (Rainer Albrecht, SPD, und Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Moin!) Die Wirtschaft unseres Landes ist in der Tat mit einer zentralen Herausforderung konfrontiert, dem Mangel an Arbeits- und Fachkräften. Diese Herausforderung betrifft alle Branchen, uns alle, und wir werden ihr in der Tat nur begegnen können, wenn wir gemeinsam handeln. Die Zahl ist genannt worden, 26.000 in der Prognose bis zum Jahr 2030. Und dazu benötigen wir Zuwanderung von außerhalb der Bundesrepublik, aus der EU und auch von außerhalb. Schon heute führt der demografische Wandel in etlichen Branchen zu spürbaren Einschränkungen bis hin zu Schließungen. Dies zeigt sich beispielsweise an reduzierten Angeboten in Hotels und Gaststätten. Noch gravierender wäre es jedoch, wenn künftig notwendige medizinische Behandlungen nicht mehr durchgeführt werden könnten, weil das Personal fehlt. Die Wirtschaftsverbände haben im letzten Jahr von 27 Prozent Arbeits- und Fachkräften gesprochen, die in diesen Bereichen arbeiten. Um dem entgegenzuwirken, hat der Bund die Rahmenbedingungen für die gezielte Zuwanderung von Arbeits- und Fachkräften in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Das Land hat diese Maßnahmen unter anderem, das ist bekannt, mit der Einrichtung der Fachkräfte-Service-Zentrale flankiert, einer zentralen Anlaufstelle für alle Fragen der Fachkräfteeinwanderung.

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