Torsten Renz
Danke fürs Wort! Ich hoffe, dass bei dieser Klassenkampfrede demnächst dann auch mehr als zwei Minister auf der Regierungsbank davon Gebrauch machen werden, dieses zu genießen. Herr Foerster, ich möchte Sie mit einer These konfrontieren, und zwar: „Wir müssen mehr arbeiten.“ Und da bitte ich Sie, dann im Anschluss entsprechend Stellung zu nehmen. Ich will jemanden zitieren, der oft sehr bahnbrechend mit seiner Vision die GRÜNEN auf den richtigen Weg gebracht hat. Deswegen, Interview in der „Welt“ von Herrn Kretschmann, den ich eben zitiert habe, der weiterhin Folgendes sagt: „Dass wir ausgerechnet in einer Krise weniger arbeiten wollen, ist völlig aus der Zeit gefallen.“ Ich zitiere weiter: „‚Ich bin 76 und habe Zwölfstundentage‘, sagte der Grünenpolitiker, der seit bald 14 Jahren Ministerpräsident ist. ‚Solange wir gesund sind, keine Kinder erziehen oder Angehörige pflegen, müssen wir mehr arbeiten.‘“ Da Sie ja nun das Feindbild CDU ständig vor sich hertragen in Ihrer DNA, möchte ich Sie dann mal bitten, auf so einen führenden GRÜNEN-Politiker, der eine große Akzeptanz in der Bevölkerung genießt, hier entsprechend zu reagieren. – Herzlichen Dank!
