Torsten Renz
Herr Barlen, ich danke Ihnen nur für die sachliche Darstellung aus Ihrer Sicht. Das, was Sie inhaltlich eben ausgeführt haben und sich dann sozusagen zu der Person Jesus, sich dazu geäußert haben, da ging es nicht um das Grundsätzliche. Deswegen noch mal: Es geht um Grundsätzliches. Durch diese Demonstration vor dem Adenauer-Haus, durch die Sprüche, durch die Spruchbänder hat man die CDU, die Volkspartei, mit der Sie übrigens jetzt in eine Koalition gehen, nicht nur in eine rechte Ecke geschoben, sondern aufgrund dieser Zitate et cetera hat man uns des Faschismus sozusagen bezichtigt. (Thomas Krüger, SPD: Hat er ja nicht getan.) Und deswegen will ich Sie dazu auffordern, noch mal Ihre Position grundsätzlich politisch hier darzulegen und nicht auf so ein Einzelbeispiel einzugehen. Das war in diesem Fall von Ihnen gewünscht, oder Sie haben es in die Richtung gebracht, aber es geht um Grundsätzliches, dass die Partei der deutschen Einheit, die Volkspartei CDU durch Organisationen, durch deren Vertreter, die steuerfinanziert sind, (Jeannine Rösler, DIE LINKE: Kritisiert wurde.) in einer öffentlichen Debatte diese Wortwahl verwendet wird und uns in die Ecke des Faschismus schiebt. Und das weise ich ausdrücklich zurück. – Herzlichen Dank!
