Torsten Koplin
Ja. Also Ihr Redebeitrag zeigt – Frau Präsidentin, sehr geehrter Kollege –, dass Sie die Dimension verkennen und dass Sie es doch ins Lächerliche ziehen, wenn Sie da Vergleiche herbeiführen, wie Urlaubsreisen, also zeitlich sehr klar bedrängen. Ich weise zurück, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Sie fahren nun mal nicht in die Arktis, sondern sie fahren in den Süden, weils schön ist.) ich weise zurück, dass es darum geht, Menschen zu gängeln und den Kommunen irgendetwas aufzuoktroyieren. Das geht hier nicht um Regulierungen und Ansagen, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Es geht um Ihren Nanny-Staat!) es geht um eine Planung. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Es geht um Ihren Nanny-Staat!) Und die mündigen Bürgerinnen und Bürger, von denen wir sprechen, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Sie kennen doch gar keine in Ihren Augen.) um das zu sein, setzt es doch – gesund, in diesem Falle – gesundheitliche Bildung voraus. Und das, worüber wir hier reden, ist, in eine Selbstverantwortung zu gehen, zu sagen, wir tun etwas für gesundheitliche Bildung. Das zum einen. Und zum anderen, wir oktroyierenden den Kommunen nichts auf, sondern die Kommunen sind in diesem ganzen Prozess – Frau Klingohr hats gesagt –, sind da Partnerinnen und Partner, die wir an der Seite haben. Da geht es auch darum, worin wird investiert, wie werden Flächen entsiegelt, wie werden wir die Resilienz beim Waldumbau hinkriegen und so weiter. Da gehts um sehr vieles, was auch kritisiert wird von den GRÜNEN, kann ich alles nachvollziehen, teile nicht jedes Argument von Ihnen. Aber da sind wir dran an dem Thema, uns damit auseinanderzusetzen. Das ist auch wichtig so. Sie negieren das Thema in ihrer Dimension oder in seiner Dimension, und das halte ich für fatal. Es geht um die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen, die in diesem Land leben. Und das ist ein ganz wichtiger präventiver Baustein, um den es hier geht. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von René Domke, FDP)
