Enrico Schult
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Werter Herr Bruhn, ja, was ich hier hören musste, das macht mich wirklich fassungslos, was Sie hier vorgetragen haben! Sie haben mir unterstellt, ich hätte gestern Ihr Zittern imitiert in der Debatte um den Wolf. Und danach haben Sie mich als menschliches und politisches Arschloch bezeichnet. Das macht mich fassungslos! Noch fassungsloser macht mich, dass Sie dafür Applaus bekommen haben von den Fraktionen DIE LINKE, SPD, DIE GRÜNEN. Das ist im Plenarprotokoll nachzulesen. Also wir haben mittlerweile hier tatsächlich einen Tiefpunkt erreicht, und das habe ich seit 2021 hier auch noch nicht so wahrgenommen in dieser Intensität. (Zuruf von Patrick Dahlemann, SPD) Es macht mich, insofern bin ich auch menschlich enttäuscht, weil wir, (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) weil wir, sehr geehrter Herr Bruhn, (Zuruf von Patrick Dahlemann, SPD) eigentlich ein kollegiales Verhältnis zueinander hatten. Sie sind, (Philipp da Cunha, SPD: Zurückweisen!) Sie sind Bürgermeister in meinem Wahlkreis, ich bin direkt gewählter Abgeordneter. Wir wollten gemeinsam sogar schon mal hier nach Schwerin fahren in einem Auto. (Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE: Das ist aber schon ganz lange her.) Und deshalb macht mich das menschlich wirklich sehr traurig, und ich weise das entschieden zurück, diese Unterstellung! Und ich habe den Eindruck – vielleicht täusche ich mich auch –, dass Sie vorgeschickt wurden. Wir befinden uns im Landratswahlkampf. (Zuruf von Torsten Koplin, DIE LINKE) Das ist eine ganz, …
