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Bettina Martin

10.04.2025 Sitzungen 8/103

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen Abgeordnete! Zuerst mal möchte ich betonen, dass die vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten ist, dass das im erhöhten kulturpolitischen Interesse der Landesregierung ist. Die Kulturlandschaft, unsere Mehrspartentheater sind wichtig und vor allen Dingen auch in den Regionen jeweils wirklich von großer Bedeutung. Das möchte ich jetzt erst mal vorwegschicken. In der Tat fördert die Landesregierung oder gibt Zuweisungen zu der TOG in Neustrelitz gemeinsam mit den Trägern. Das ist Neustrelitz, die Kommunen, und Neubrandenburg zusammen mit dem Kreis. Sie haben den Theaterpakt erwähnt. Da möchte ich auch vorwegschicken, die Landesregierung steht zum Theaterpakt, der bis 2028 läuft, für die Mehrspartentheater ja vereinbart worden ist. Dort ist eine Dynamisierung von 2,5 Prozent angelegt jedes Jahr. Über Jahre wurden wir da bundesweit dafür beneidet, weil dieser Theaterpakt ja wirklich nachhaltig eine finanzielle Sicherheit in die Theaterlandschaft gibt. Jetzt ist es so, dass wir in der Tat durch die erhöhten Tarifsteigerungen, also die Personalkosten sind gestiegen, wir wissen, Preissteigerungen, Energiekosten, all das hat dazu geführt, dass die Theater teilweise sozusagen Kosten haben, die diese zweieinhalb Prozent Tarifsteigerung, zweieinhalb Prozent Dynamisierung übersteigen. Das ist vor allen Dingen bei der Tanz..., bei der TOG der Fall. Wir wissen, dass es dort ein Problem gibt schon in 2025, finanziell. Die Problematik zeigt sich sehr unterschiedlich in den Theatern, die Teil des Theaterpakts sind. Bei der TOG ist es in der Tat in diesem Jahr, bereits 2025 kommt es zu Mindererlösen, dass wir dort eine Problematik haben. Wir sind mit den Trägern schon natürlich lange dazu auch im Gespräch. Es gibt da einen Austausch. Wir werden Gespräche führen insgesamt zu den Theatern, aber selbstverständlich auch zu der TOG. Ich kann Ihnen jetzt hier noch keine Lösung präsentieren, weil Fakt ist, der Rahmen, den wir haben, ist der Theaterpakt. In diesen schweren finanziellen Haushalts-, in dieser Situation kann ich jetzt hier nicht einfach sagen, wir legen einfach was obendrauf. Darüber hinaus ist auch der Theaterpakt eine Vereinbarung, dass alle Mehrkosten, die über 2,5 Prozent entstehen, von den Trägern zu tragen sind. Das ist eine Schwierigkeit. Insofern werden wir Gespräche führen, und sobald wir da konkrete Ergebnisse haben, lassen wir das Hohe Haus das natürlich selbstverständlich gerne wissen.

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