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Dirk Stamer

SPD 09.04.2025 Sitzungen 8/102

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Die vorliegenden Eckwerte der Hochschulentwicklung 2026 bis 2030 sind ein wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung unserer Hochschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern durch die Steigerung der Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit. Die Hochschulen benötigen Planungssicherheit für die nächsten Jahre, insbesondere bei den Fragen des Personals, der Lehre und der Infrastruktur. Und daher ist es notwendig, Verlässlichkeit für die Hochschulen zu schaffen. Und genau deshalb auch bleiben die Mittel dynamisiert, sodass die Personalkosten an die Tarifentwicklung gekoppelt bleiben und die Sach- und Investitionsmittel jährlich mit 1,5 Prozent anwachsen und somit auch einer allgemeinen Preissteigerung Rechnung tragen. Genau deshalb tun wir das auch. Zugleich werden inhaltliche Schwerpunkte genau dort gesetzt und verstärkt, wo das Land einen besonderen Bedarf hat – mehr Lehrkräfte, Digitalisierung, Forschungstransfer und Fachkräftesicherung, mit dem Ziel, die Attraktivität für mehr Studierende zu erhöhen. (Beifall Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD) Die Lehrkräftebildung findet Berücksichtigung, um die anstehende Reform des Lehrkräftebildungsgesetzes entsprechend umzusetzen. Durch das neue Lehrkräftebildungsgesetz wird das Lehramtsstudium beispielsweise deutlich flexibler, praxisnäher und insgesamt attraktiver gestaltet, mit dem Ziel für mehr Lehrerinnen und Lehrerinnen für dieses Land, für Mecklenburg-Vorpommern. Es erfolgt darüber hinaus auch eine Fokussierung auf die digitale Transformation, sowohl in der Lehre wie auch in der Verwaltung. Eine gute Ausstattung der Hochschulen des Landes mit Gebäuden zum Lehren und Lernen, Experimentieren oder Arbeiten ist essenziell und sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen des Landes und steigert die Attraktivität als Arbeitgeber oder als Studienort im Wettbewerb um die klügsten Köpfe für unser Land. Großprojekte wie der Bau des Ulmicums mit über 100 Millionen am Campus Ulmenstraße in Rostock, Erweiterung der Bibliotheken in Stralsund und Neubrandenburg für über 14 Millionen, ein digitales Bildungszentrum in der Alten Mensa in Greifswald mit 6,7 Millionen und weitere Bauvorhaben sollen die Attraktivität unserer Hochschulen in diesem Land ganz deutlich erhöhen. (Beifall vonseiten der Fraktion der SPD) Die Hochschulen müssen nicht nur möglichst schnell digitalisieren, sondern auch umsichtig und nachhaltig. (Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Und kostenlos! – René Domke, FDP: Ja, womit denn?!) Mit den Mitteln aus dem MV-Schutzfonds wurden viele Prozesse und Projekte angeschoben. Und jetzt braucht es eine Verankerung dieser neuen Strukturen, damit die angeschobenen Projekte und neu hinzugekommene, wie die Förderung der Künstlichen Intelligenz im Land, das Zentrum für Künstliche Intelligenz an der Universität Rostock, die Digitale Lehre, die Landesinitiative zum Forschungsdatenmanagement und die Open-Access-Strategie des Landes, fester Bestandteil an den Hochschulen werden. Unsere Hochschullandschaft soll sich durch exzellente Forschung, solide Lehre und einen Wissenstransfer in die Gesellschaft auszeichnen. Das sind die drei wesentlichen Ziele. Ob kleine Fächer oder große Schwerpunktbereiche, jeder Beitrag hier ist wichtig, um Mecklenburg-Vorpommern als Bildungs- und Wissenschaftsstandort zu stärken. Die sogenannte Third Mission – ich würde es nicht außer Acht lassen – der Hochschulen und eine gute regionale Verzahnung sollen gefördert werden, …

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