Enrico Schult
Ja, vielen Dank, Frau Präsidentin! Vielen Dank, Herr Kollege Bruhn, dass Sie diese Zwischenfrage gestatten! Sie sagten, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Sie sind ja selber Kommunalpolitiker, auch Bürgermeister. Sie wissen ja auch, wie es um die kommunalen Haushalte bestellt ist. Finden Sie nicht schon, dass wir gerade insbesondere auch als Land – Sie sagten, dass auch vieles bezahlt wird, in der Tat –, aber dass wir als Land nicht in der Pflicht sind, auch sozusagen die Kommunen gerade bei diesem Punkt noch viel mehr zu unterstützen? Weil ich führte das in meinem Beitrag/Redebeitrag aus, dass wir ihnen ja auch immer mehr Aufgaben aufbürden. Ja, Brandschutz ist kommunale Pflichtaufgabe, das wissen Sie selber als Bürgermeister. Aber ich habe den Eindruck, und das wird mir bei vielen Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren auch gespiegelt, dass sozusagen die finanziellen Mittel oftmals nicht reichen, seien es die finanziellen Mittel vom Land, aber auch der Kommune. Aber gerade Sie als Bürgermeister müssen ja wissen, dass die Kommunen nicht, auch nicht auf Rosen gebettet sind und dass man da um die Unterstützung für die Feuerwehren in jeder Gemeindevertretung auch ringen muss.
