Dr. Wolfgang Blank
Ja, ich bin ja lernfähig. Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Es ist mir nur meine Präsentation hier abhandengekommen. (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der SPD) Ich will ja doch vielleicht noch mal ein bisschen den Appetit wecken in alle Richtungen, auch für die, die vielleicht andere Vorstellungen für Anreize haben. Ich glaube, wir haben es hier mit einem wichtigen Thema zu tun. Ich hatte ja davon gesprochen, dass derzeit die Potenzialstudie läuft. Ich will da ein bisschen Einblick geben, in welche Richtung das läuft. Und ich habe eine Versicherung immer so verstanden, dass da was reingeht und auch wieder was rausgeht. Und insofern, glaube ich, ist das jetzt für mich erst mal so per se kein Fehlanreiz, darüber nachzudenken. So! (Zuruf von René Domke, FDP) Also es ist ein Institut aus Sachsen zusammen mit einer Rostocker Firma unterwegs und erstellt gerade eine Studie zur strategischen Wärmeplanung des flächendeckenden Ausbaus der Geothermie in Mecklenburg-Vorpommern. Teile davon sind, was hatte ich gesagt, ich glaube, es war der 17. Februar, schon mal vorgestellt worden. Ich hatte ein paar Diskussionen berichtet. Die Studie wird in vier Teile gegliedert sein, einmal die Analyse des Wärmemarktes in Mecklenburg-Vorpommern – ich glaube, eine ganz wichtige Grundlage –, dann auch der Ausblick bis 2050, da wirklich auch zu schauen, wo geht denn die Wärmebedarfsentwicklung hin, und dann wirklich aber im Land zu schauen, wo ist das Potenzial der Mitteltiefen Geothermie und passt es zusammen mit den Städten und Gemeinden, mit den Kommunen, die darauf liegen. Schließlich, ich hatte kurz vom Leitfaden gesprochen, um natürlich das Ganze auch noch mal in Empfehlungen dann münden zu lassen. Ich will da jetzt nicht zu sehr im Einzelnen darauf eingehen. Wir müssen bei der ganzen Geschichte berücksichtigen, dass wir den Wärmebedarf auch reduzieren werden. Es gibt Abschätzungen, dass die bis zum Jahr 2050, dass wir einen Rückgang von 30 bis 50 Prozent erwecken werden, führen werden, sorry. Und wenn wir – ein letzter Einblick – noch einmal reinschauen in die Clusterung, dann haben wir dort drei Gruppen vorgesehen. Die Gruppe 1 sind die Kommunen mit günstigen Voraussetzungen, dann gibt es Gruppe 2, Kommunen mit Potenzialen und Handlungsbedarfen, und schließlich die Gruppe 3, bei denen es dann etwas schwieriger wird, die nicht so geeignet sind. Das sind die Kommunen mit Potenzialen und gegebenenfalls besseren Alternativen. Seien Sie gespannt, warten Sie ab! Wir stehen da gerne zur Verfügung. – Ganz herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
