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Torsten Renz

CDU 12.03.2025 Sitzungen 8/99

Sehr geehrter Herr Kollege, Sie haben gerade ausgeführt, man kann über Schwerpunkte streiten. Deswegen komme ich noch mal auf den Schwerpunkt „Stärkung der Regionalen Schule“ beziehungsweise „Stärkung des Gymnasiums“ zurück. Ihr Gesetzentwurf beinhaltet, dass in den Fächern Deutsch, Mathe und erste Fremdsprache mindestens ein Durchschnitt von 2,5 erreicht werden soll, und Sie formulieren, es ist eine Stärkung, wenn jetzt nicht mehr die Note „Fünf“ dabei ist, sondern die Note „Vier“. Erklären Sie doch mal bitte der Öffentlichkeit diesen logischen Zusammenhang, wenn Sie auf die Vergangenheit verweisen und ausführen, dass zu Ihrer Zeit zum Gymnasium oder zur EOS nur Leute durften, zu den bewaffneten Organen, die durften sozusagen an der Qualität der Note „Vier“ vorbei auf ein Gymnasium. Und inwieweit soll dieses Argument heute, wenn es um Inhalte geht, noch herhalten, um die Qualität „Stärkung Regionale Schule“ intellektuell zu begründen? Ich will abschließend sagen: In meiner Abiturklasse gab es auch Leute, die zu den bewaffneten Organen gegangen sind. Von denen hatte keiner eine Vier. – Herzlichen Dank erst mal! (Beifall vonseiten der Fraktion der CDU)

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