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Hannes Damm

GRÜNE 12.03.2025 Sitzungen 8/99

Ja, vielen Dank, Frau Präsidentin! Herr Minister, Sie haben jetzt gesagt, ja, wir ermöglichen das, dass dann auch wieder Familien in die Innenstadt ziehen können. Aber was bedeutet das denn? Wenn ich jetzt ermögliche, dass man sich eben keine Gedanken machen muss, wo schaffen wir Raum in den Innenstädten für unsere Kinder, dann findet das Ganze nicht statt. Dann werden die Spielplätze – und das beobachten wir ja bereits – irgendwo am Stadtrand mit Hürden, mit Straßenquerungen, mit weiten Entfernungen geschaffen. (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) Das ist wahr! Das ist auch Realität in Mecklenburg-Vorpommern. (Rainer Albrecht, SPD: Nein.) Und wenn Sie in der Anhörung gewesen wären, (Rainer Albrecht, SPD: Ich war in der Anhörung.) das ist nämlich nicht auf dem Mist von Hannes Damm gewachsen, sondern in der Enquete-Kommission ganz eindeutig von allen, durch die Bank weg allen Sachverständigen ausgesagt worden, dass in den Innenstädten die Räume für Kinder viel zu eng sind, immer enger werden. Parkplätze et cetera werden da gebaut, aber Kinder kommen schlicht nicht vor. (Rainer Albrecht, SPD: Parkplätze fallen auch weg.) Und es ist unsere Aufgabe, (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) nicht weniger, sondern eben mehr Spielmöglichkeiten für Kinder in den Innenstädten zu schaffen. (Beifall Jutta Wegner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Weil was passiert sonst? Sonst bauen Sie diese Wohnungen da im Innenstadtbereich. Wer zieht dahin? Keine Familie mit Kindern, weil die sitzen nämlich nur noch drinnen und können draußen nicht mehr spielen. – Vielen Dank! (Beifall Jutta Wegner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD)

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