Hannes Damm
Ja, Frau Präsidentin, da würde ich direkt eine zweite Frage stellen. Und zwar geht es ja genau um diese Range, und momentan haben wir eben in M-V knapp 2.000 Anlagen stehen. Wenn jetzt die Range ist, in Zukunft im Endausbau haben wir dann 2.200 Anlagen stehen oder 5.000 Anlagen stehen, dann ist das schon eine Range, die dazu geeignet ist, Menschen in diesem Bundesland zu verunsichern. Und da ist es extrem wichtig, wie die Regierung, finde ich, dazu kommuniziert, wenn man also die 16 Gigawatt, die die Verteilnetzbetreiber rechnen, mit den jetzt genehmigten Windenergieanlagen, und darunter kommen sie nicht mehr, vergleicht. Deswegen hat man, braucht man auch keine Glaskugel, weil das Wind-an-Land-Gesetz schreibt vor, wenn Sie eine Höhenbegrenzung und damit eine Leistungsbegrenzung einbauen, fallen diese Flächen raus aus den 2 Prozent. Dann kommt man bei 16 Gigawatt auf maximal 2.900 Anlagen und bei den, von Netzbetreibern angenommenen realistisch ausgebauten 12 Gigawatt sogar nur auf diese 2.200 Anlagen. Das heißt, man wird in Zukunft, ja, größere, neuere, modernere, auch übrigens leisere Anlagen haben als heute, aber eben nicht viel wesentlich mehr. Und deswegen würde ich mich interessieren, wie die Regierung sich zukünftig positioniert, mit welcher Prognose die Menschen im Land rechnen können, eher mit der 4000er-Zahl, was eben doppelt so viel ist wie heute, oder mit der 2000er-Zahl, was im Wesentlichen so in der Größenordnung liegt wie heute. Immerhin liegt dazwischen ein Faktor von 2 Unterschied.
