Stefanie Drese
Nein, ich habe ja gesagt, dass ich es schriftlich mache. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass das Land zusätzlich viele Millionen Euro in den Neubau der Sportschule des Landessportbundes in Warnemünde und den Neubau des Radsportzentrums in Schwerin investiert. Gerade in der letzten Woche hat hierfür die Grundsteinlegung in Schwerin stattgefunden. Mit der neuen, hochmodernen Trainingsmöglichkeit legen wir die Grundlagen dafür, dass wir in Mecklenburg-Vorpommern auch Nachfolgerinnen und Nachfolger von Spitzensportlern wie Stefan Nimke oder Lea-Sophie Friedrich finden und ausbilden können. Die neue Sportschule in Warnemünde wird nach einigem Bauverzug im nächsten Jahr eröffnet werden und dann weithin sichtbar auch ein Signal für den Segelsport und die Olympiabewerbung des Landes geben. Lassen Sie mich abschließend noch einige Worte zum Thema „Eliteschulen des Sportes sichern“ sagen. Völlig zu Recht haben wir auch hier im Landtag über eine Reduzierung der Elternbeiträge an den Internatskosten unserer Sportgymnasien gesprochen. Wir können Ihnen heute sagen, dass über das laufende Schuljahr hinaus – nämlich bis zum 31. Dezember 25 – eine Deckelung der Elternbeiträge bei etwa 300 Euro monatlich an allen drei Standorten, also Schwerin, Neubrandenburg und Rostock, erzielt werden konnte. In den letzten Wochen hat die Landesregierung auf verschiedenen Ebenen mit der kommunalen Ebene darüber gesprochen, wie auch das Dauerthema des Internatsausgleichs am CJD Rostock geregelt werden kann. Im Ergebnis des Kommunalgesprächs Ende November sehe ich hier Licht am Ende des Tunnels. (Zuruf von Harry Glawe, CDU) Das hat mit warmen Worten nichts zu tun, sondern war das Ergebnis hartnäckiger Arbeit und konstruktiver Gespräche – also auch hier Auftrag erfüllt. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Sehr geehrte Damen und Herren, der Sport braucht mehr als warme Worte, das stimmt. Und das Mehr bekommt der Sport in Mecklenburg-Vorpommern auch, dafür steht die Landesregierung, (Marc Reinhardt, CDU: Merkt man bloß nicht.) dafür steht traditionell aber auch die große Mehrheit in diesem Hohen Hause. (Zuruf von Christine Klingohr, SPD) Lassen Sie uns diese Gemeinsamkeit nicht zerreden, sondern in Zukunft auch fortführen! (Zuruf von Daniel Peters, CDU) Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Julian Barlen, SPD: Sehr gut!)
