Birgit Hesse
Vielen Dank, Herr Abgeordneter! Wird das Wort zur Gegenrede gewünscht? (Zustimmung) Dr. Sylva Rahm-Präger , SPD (zur Geschäftsordnung): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Wir haben am 13.11. ausführlich über die aktuelle Entwicklung auf europäischer und nationaler Ebene zur Entwicklung der Wolfspopulation debattiert und auch über die Anpassung des Managements. Die Daten, die Herr Diener hier gerade nannte: 20 Rudel, 4 wandernde Rudel – das wurde auch genannt vom Minister, dass die Wildtierpopulationen so genau nicht zu erfassen sind, weil ein Wolf halt einen Radius von 70 Kilometern auch durchaus an einem Tag hinter sich bringen kann. Die Absenkung des Schutzstatus von „streng geschützt“ auf „geschützt“ ist auf den Weg gebracht, aber die Voraussetzungen für ein geändertes Management in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Anerkennung des günstigen Erhaltungszustandes. Und diese Anerkennung trifft nicht unsere Landesregierung, die trifft das Bundesamt für Naturschutz. Und deswegen ist es nicht möglich, aus dieser Position heraus zu fordern, dass wir das Management ändern. Und es liegen sozusagen zum 13.11. überhaupt keine neuen Erkenntnisse vor. Das, was hier aufgeschrieben wurde, ist nichts Neues. Es gibt auch keine neuen Handlungsspielräume für uns. Deswegen lehnen wir die Dringlichkeit ab. Und ich möchte noch einmal sagen, dass wir natürlich konsequent (Unruhe vonseiten der Fraktion der CDU – Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU) für den Schutz unserer Weidetierhalter …
