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Dr. Till Backhaus

12.12.2024 Sitzungen 8/94

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Federau! Also erstens nehmen wir die Situation sehr ernst. Die Untersuchungen, insbesondere, was Wasser anbetrifft, aber auch Lebensmittel anbetrifft, haben oberste Priorität. Und insofern kann ich Ihnen ausdrücklich sagen, dass wir PFAS natürlich auch untersuchen, sowohl bei Fischen, aber auch im Wasser. Und ich nehme zur Kenntnis, dass unsere Versuchsreihen seit 2016 im regulären Messnetz der Biota-Fische an zwölf Fließgewässern untersucht werden und auch sechs Seen. Und auch die Küstengewässer werden untersucht. Und ich kann hier und heute sagen, dass keine vom LUNG untersuchten Fischproben die Grenzwerte von im Übrigen 9,1 Mikrogramm überschritten haben. Insofern kann ich hier und heute sagen, die Erkenntnisse, die wir haben, deuten darauf hin, dass die Belastungen, die wir insbesondere in den südlicheren Bundesländern haben, in der Form nicht vorhanden sind. Und es ist auch so, in den Jahren 20 und 21 sind im Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit – da sind wir jetzt im Grundwasser – bei PFAS 20 Stoffe untersucht worden. Von über 4.800 Messwerten waren nur zwei Werte an einer Messstelle knapp über der Bestimmungsgrenze, also deutlichst unter dem Grenzwert vorhanden. Insofern gehe ich davon aus, dass wir das im Blick haben. Und ich will auch noch mal ausdrücklich Ihre Sorge versuchen, ein bisschen zu zerstreuen. Wir untersuchen gerade beim Wasser, bei Lebensmitteln über 1.000 verschiedene Stoffe, und dazu gehören die PFAS auch. Insofern ist das ein Thema, wir müssen uns damit weiter befassen. Die Umweltministerkonferenz hat das auch mehrfach getan. Und wir müssen diese Einträge insgesamt reduzieren. Und jeder, der weiß, worum es da geht, da geht es auch um Konservierung, es geht auch um Fragen, wie ja auch Bedarfsgegenstände genutzt werden und diese PFAS unbedingt aus dem Verkehr gezogen werden müssen.

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