Enrico Schult
Ja, Frau Wegner, es hält mich nicht auf dem Platz, was Sie hier immer wieder vortragen. Hass und Hetze, ich weiß nicht, das ist ja bei Ihnen schon ins normale Vokabular eingegangen. Jegliche Meinung, die eine andere ist als Ihre, das wird sofort als Hass und Hetze abqualifiziert und diskreditiert. Das ist überhaupt nicht der politische Diskurs, der demokratische Diskurs, dem wir uns eigentlich stellen müssten. Und ich wollte Sie noch mal daran erinnern, dass es ja durchaus umstritten war, auch wenn Sie in Neubrandenburg, wenn Sie die Fernsehbeiträge sich anschauen, wenn Sie die Zeitungsberichterstattung sich anschauen, dass ganz viele Neubrandenburger das eben auch nicht wollen. Die wollen halt nicht, dass die Regenbogenfahne da hängt. Und die dann per se jetzt als Antidemokraten oder gar Rechtsextreme abzutun, das ist einfach völlig, geht völlig fehl. Und die Leute wollen – und das ist das, was wir auch wollen, unsere Stadtfraktion, die AfD-Stadtfraktion in Neubrandenburg –, dass die wirklichen Probleme da vor Ort gelöst werden. Dass beispielsweise in der Innenstadt die Innenstadtkriminalität wieder abnimmt, das ist eine Sache, die da angesprochen werden muss. In der letzten Stadtvertretung hat der Oberbürgermeister, die Gewerbetreibenden haben sich da beklagt, dass der Oberbürgermeister dort zu wenig tut. Das sind die Probleme, die die Leute da umtreiben, und nicht Ihr ständiges Gerede über die Regenbogenfahne. Das nervt, das sage ich Ihnen ganz offen, das nervt viele Leute. (Thomas Krüger, SPD: Labern Sie ruhig!) Und dann machen Sie, da tun Sie den Betroffenen wirklich keinen Gefallen mit mit der ständigen Debatte darüber. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das habe ich Ihnen gestern erklärt auch.)
