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Simone Oldenburg

15.11.2024 Sitzungen 8/92

Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Das hat man schon bei der Anhörung gemerkt, dass Sie das Konzept nicht gelesen haben, Herr Renz, (Beifall und Heiterkeit vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Ann Christin von Allwörden, CDU) und das, und das wird, (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) das wird jetzt auch noch mal deutlich. (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU – Glocke der Präsidentin) Deswegen sage ich es hier gerne noch einmal, (Ann Christin von Allwörden, CDU: Das ist richtig schlecht.) sage ich es gerne hier noch einmal, (Zurufe von Sebastian Ehlers, CDU, und Marc Reinhardt, CDU) dass das Konzept seit zwei Jahren erarbeitet wird, dass alle Schulen seit zwei Jahren darüber informiert sind, dass zum Januar, im Januar 2024 mit allen 500 Schulleitungen dieses Konzept vorgestellt worden ist, und zwar in einer, mit mehreren Schalten, (Zuruf von Torsten Renz, CDU) in denen ich die neue Stundentafelverordnung sowie das Berufsorientierungskonzept allen Schulleitungen in Mecklenburg-Vorpommern persönlich vorgestellt habe. Dazu sind Fachtage „Berufliche Orientierung“ mit 400 Teilnehmenden in Rostock durchgeführt worden als hybride Veranstaltung, dazu sind Expertengespräche durchgeführt worden, dazu ist auch der Landesschulbeirat im Benehmen gewesen – also seit vielen, vielen Monaten, um nicht zu sagen, über ein Jahr alles bekannt. Herr Renz, hören Sie auf, Geschichten zu erzählen! – (Heiterkeit bei Ann Christin von Allwörden, CDU – Zuruf von Andreas Butzki, SPD) und mitgemacht. Das heißt, wir haben ja die Schulen genauso befragt, wie wir auch die Industrie- und Handelskammern, die Vereinigung der Unternehmensverbände und, und, und befragt haben. Und jetzt, im nächsten Halbjahr gibt es zwei Anrechnungsstunden, um das Konzept zu erarbeiten, was alles in dem Konzept steht, Herr Renz. (Zuruf von Torsten Renz, CDU) Es steht dort, wie regionale Bildungskonferenzen ablaufen können. (Zuruf von Torsten Renz, CDU) Es steht da, mit einem, sogar mit einem Elternbrief und einem Brief an die Firmen, um einzuladen für die gemeinsamen Sitzungen, damit abgesprochen werden kann, wie funktioniert das, dass nicht zu viele Schülerinnen und Schüler auf einmal in das Praktikum gehen, in den Praxislerntag, wie kann man das differenziert abschichten. Dann gibt es ab nächstem Jahr eine Anrechnungsstunde. Ich kann mich nicht erinnern, wann es bei, ob es Herr Tesch war, oder, oder, oder. Ich finde auch, Herr Renz, wenn es um Herrn Tesch geht, da werden Sie aggressiv. Aber wenn es um alle anderen geht, dann doch gleiches Recht für alle. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) In der Bildungspolitik gibt es immer etwas zu kritisieren, und in der Bildungspolitik gibt es auch immer etwas zu machen, selbstverständlich. (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) Und das ist auch, das ist auch richtig, aber dann blenden Sie den Teil der Verantwortung der CDU nicht aus in Ihrem Rundumschlag, (Sebastian Ehlers, CDU: Haben wir nie gemacht. – Rainer Albrecht, SPD: Doch, hat er.) den Sie sich ja jetzt … War ja auch ein bisschen wenig zum Inhalt, (Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU) war ja mehr die Kapelle der „Titanic“. (Zuruf von Torsten Renz, CDU) Und dann, Herr Renz, dann sieht man das auch, wenn man … Und das ist ja in einem Konzept zusammen, die Stundentafelverordnung. Und die Stundentafelverordnung sieht vor, dass wir den Schulen vier Stunden, alleine vier Stunden für den Praxislerntag geben. Diese vier Stunden, und das wissen Sie als ausgebildeter Lehrer, dass diese vier Stunden aber nicht gebraucht werden für die Schüler und Schülerinnen, weil sie ja gar nicht da sind. Sie sind in den verschiedenen Firmen, und damit steht jeder Schule noch mal, stehen jeder Schule noch mal wöchentlich vier Stunden zur Verfügung, um das Konzept zu überarbeiten, um mit Partnerinnen und Partnern zu arbeiten und um die Schülerinnen und Schüler während des Praxislerntages zu besuchen. Das gehört einfach zur Wahrheit mit dazu. Und wenn wir kritisieren, was immer richtig ist, und auch immer möglich ist, aber dann blenden Sie bitte nicht einen Teil dieser Geschichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Ann Christin von Allwörden, CDU)

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