Torsten Koplin
Also, ich möchte jetzt, Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren, nicht auf Details in diesem Ukrainekrieg ... Da können wir gesondert noch mal drüber sprechen, nämlich auch über die Dinge, wo verhandelt wird, denn es gibt Verhandlungen, es gibt ja Verhandlungen. (Jens-Holger Schneider, AfD: Eben!) Und da, wo Verhandlungen unterbunden wurden und so weiter, das will ich jetzt, das geht zu weit weg. (Jan-Phillip Tadsen, AfD: Das ist ein wichtiger Aspekt, Her Koplin.) Was mir wichtig ist, was mir wichtig ist, ist, deutlich zu machen, dass wir auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Sie haben das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft angesprochen zu Recht ... (Der Abgeordnete René Domke spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.) Nein, das habe ich ... Ich habe jetzt, was das betrifft, Ihnen nicht unterstellt, dass Sie es nicht würden. Ich habe aber darauf, ich habe gesagt für DIE LINKE, dass wir darauf pochen, dass das eine Rolle spielt. Und ich habe den Eindruck, dass es bei vielen – insbesondere in der NATO, NATO-Strategen –, bei vielen Verantwortlichen das offensichtlich nicht gilt, das Friedensgebot nicht gilt oder nachrangig ist, sonst würden wir nicht in einer solchen Situation sein. (Sebastian Ehlers, CDU: Die hat ja Putin geschaffen, diese Situation.) Vielleicht … (Sebastian Ehlers, CDU: Ja, wer hat denn die Situation geschaffen, Herr Koplin?!) Nee, wir haben unterschiedliche Weltbilder, wir haben unterschiedliche Programmatiken, aber ich lege großen Wert darauf und ich lasse DIE LINKE nicht ständig verunglimpfen, wir würden nicht zum Grundgesetz stehen, wir würden nicht zur Bundeswehr stehen. (Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU) Und zum Friedensanspruch aus Artikel 1 der NATO stehen wir auch, wenn er denn nur endlich umgesetzt werden würde. (Sebastian Ehlers, CDU: Junge! Junge!) Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion DIE LINKE – Sebastian Ehlers, CDU: Junge! Junge! – Zuruf von Daniel Peters, CDU)
