Enrico Schult
Ja, vielen Dank, Frau Landtagspräsidentin! Sehr geehrter Herr Minister Meyer, ich habe eine Nachfrage zu dem, was Sie sagten. Zum einen ist es natürlich auch dieser strenge ... (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD) Bin ich jetzt dran? Ja. Danke schön! Zum einen ist es ja dieser strenge Zeitraum von drei Monaten, wo das sozusagen nachgewiesen werden musste, das wurde mir immer wieder gespiegelt auch von Unternehmern, wo sozusagen Umsatzeinbußen erst später aufgetreten sind. Aber das ist quasi nicht meine Nachfrage. Meine Nachfrage geht in diese Richtung: Sie sagten ja, Deutschland war das Land, was sehr viel Geld zur Verfügung gestellt hat für die Unternehmen. Das ist richtig. Deutschland war aber auch das Land mit den strengsten Corona-Auflagen. (Zuruf von Christian Winter, SPD) Das hat die Universität Oxford, Herr Winter, die Universität Oxford, schauen Sie gerne mal, hat das nachgeprüft. Auf einer Skala bis zu 100 lag Deutschland mit 84 Punkten ganz weit oben. Und das ist natürlich auch, dass wir besonders bei den Schulschließungen, aber auch beim Lockdown und so weiter, da sind wir sehr weit vorgeprescht. Also das muss man natürlich dann relativieren. Einerseits haben wir Geld in die Hand genommen, was meines Erachtens nicht richtig kommuniziert wurde, ganz klar, und dieser enge Dreimonatszeitraum ist falsch gelegt worden. Aber andererseits, und das gehört zur Wahrheit dazu, Herr Minister Meyer, haben wir die strengsten Auflagen weltweit den Unternehmen da aufgebürdet. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Christian Winter, SPD)
