Christian Winter
Ja, danke, Frau Präsidentin! Ich möchte hier doch noch mal ein paar Dinge richtigstellen, wie mein Kollege Andreas Butzki sagen würde. Auch nach diesem Redebeitrag noch mal: „Sechs“ wegen „Thema verfehlt“. Das war überhaupt nichts, Herr de Jesus Fernandes, und das zeigt mir auch, dass Sie nicht wirklich an unseren Sitzungen teilnehmen. (Beifall vonseiten der Fraktion DIE LINKE) Es geht nämlich darum, dass junge Leute uns beeinflussen, und nicht andersherum. Und wie ist es dann mit der Thematik der Familien? Wenn Sie bei den letzten Anhörungen, wo es nämlich um die Themencluster 2 und 3 geht, da stellen wir andauernd Fragen an die Expertinnen und Experten, und die nehmen auch dazu Aussage, wie junge Leute nicht nur in den formalen und nonformalen Strukturen wirken, sondern wie sozusagen sie auch von ihren Elternhäusern beeinflusst werden. Wir haben viel gesprochen darüber, wie sich die Elternhäuser auch auf den Bildungsabschluss auswirken. Jetzt auch beim Thema Gesundheit, das wir aktuell beschreiben, spielt das eine große Rolle. Aber in dem ersten Thema, da ging es jetzt ja nicht darum, wie die Familien beteiligt sind – die haben ein klares Wahlrecht ab 18 Jahren, das ist alles geklärt –, sondern da ging es darum, wie beteiligen wir Kinder und Jugendliche, die jetzt im Moment diese Stimme noch nicht haben. Und das haben Sie völlig verkannt hier in Ihrer Wortmeldung, und das muss hier einfach noch mal richtiggestellt werden. Wir wollen jungen Leuten ein Sprachrohr mit dieser Kommission geben und sie nicht beeinflussen. (Petra Federau, AfD: Ja, den Eltern.)
