Enrico Schult
Vielen Dank, Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Kollege Renz, Ihr Plädoyer habe ich wohl vernommen, allein, mir fehlt so wirklich der Glaube, dass die CDU das wirklich umsetzen möchte. Die CDU ist ja auch wie gesagt da sehr stromlinienförmig unterwegs. Und gerade die Wahlen, Herr Renz, in Ostdeutschland, in Thüringen und in Sachsen, haben mich doch daran zweifeln lassen, dass das, was Sie hier vortragen, dass Sie das wirklich umsetzen wollen als CDU, denn die Menschen dort unten haben eine konservative – Sie haben sich ja als sehr konservativ dort dargestellt –, eine konservative Partei gewählt, und sie kriegen am Ende eine linke Regierung. Daher frage ich Sie jetzt ganz offen, mit wem wollen Sie diese ganzen Forderungen, (Thore Stein, AfD: Schämt euch!) die Sie ja zu Recht hier vorgetragen haben, mit wem wollen Sie diese Forderungen umsetzen, sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in anderen Bundesländern, wenn nicht mit der einzigen Partei, die das ja schon seit jeher genau so gefordert hat? Also das, was Sie hier vortragen, das höre ich sehr wohl, allein der Glaube fehlt mir, dass Sie das wirklich so umsetzen können. (Zuruf von Harry Glawe, CDU) Das sind politische Nebelkerzen, Herr Renz. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Ja, das würde mich auch mal interessieren.)
