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Elke-Annette Schmidt

Die Linke 25.09.2024 Sitzungen 8/87

Nein, die gestatte ich an dieser Stelle nicht. Ich möchte jetzt in meine Rede einsteigen, ... (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD) Das können Sie gerne machen. ... um jetzt hier noch ein paar Dinge klarzustellen. Frau Federau, Sie sprachen davon, es ist eine Winzigkeit. Also es gibt Lesben, Schwule, Trans- und Intermenschen schon immer in der Gesellschaft. (Petra Federau, AfD: Ja, natürlich!) Sie sind nur unterschiedlich wahrgenommen, akzeptiert und auch sichtbar geworden. (Beifall vonseiten der Fraktion DIE LINKE) Und das sind elf Prozent der Bevölkerung. Ich weiß ja nun nicht, ob Sie das als Winzigkeit so einfach abtun können. (Zurufe vonseiten der Fraktion der AfD: Elf Prozent? – Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD: Haben Sie das selbst überprüft, oder wie?!) Gehen Sie mal, gehen Sie mal in die, (Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE – Glocke der Vizepräsidentin) gehen Sie mal bitte und informieren Sie sich, dann werden Sie diese Zahlen finden. Und leider ist es auch gegenwärtig nach wie vor festzustellen, dass queere, dass queer lebende Menschen in unserem Land eben nicht diskriminierungsfrei leben können (Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD: Doch!) und dass sie einer größeren Gefahr der sozialen Ausgrenzung ausgesetzt sind. Das ist eindeutig festzuhalten. Und deshalb ist es wichtig, dass die sogenannte Regenbogenkompetenz, also die Sichtweise auf die Belange und Probleme queerer Menschen, als Querschnittsaufgabe (Petra Federau, AfD: Um Gottes willen!) in allen gesellschaftlichen Bereichen zu etablieren und ein professioneller Umgang mit der Unterschiedlichkeit der Menschen und deren vielfältigen Lebensformen und Entwürfen zu ermöglichen ist. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Und zu konstatieren ist leider auch, dass Gewalt gegen diese Personengruppe zunimmt, auch vor dem Hintergrund, dass sie sich eben nicht mehr verstecken, sondern ihre Identität offen leben wollen und die Öffentlichkeit suchen, und das ruft Reaktionen bei Menschen hervor. Es schlägt, es äußert sich in subtiler Gewalt, es äußert sich in offener Gewalt, und diese beginnt mit Beleidigungen, Anfeindungen und Bedrohungen im realen oder digitalen Raum. Und genau durch solche Redebeiträge, wie Sie sie hier heute gehalten haben, (Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD: Wir haben hier Meinungsfreiheit!) wird diese Gewalt geschürt und gestärkt. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Und queere Menschen sind dieser Gewalt … (Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Meinungsfreiheit hat ihre Grenzen bei den einfachen Gesetzen.) Würden Sie jetzt vielleicht mal bitte … (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD – Glocke der Vizepräsidentin)

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