Hannes Damm
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kollegen! Zwei Punkte habe ich noch. Das eine, Herr Albrecht hat hier gesagt, wir haben 12.000 Hektar Zielabweichungsverfahrensanträge von Orten, wo Menschen an Ort und Stelle diese haben wollen. Gucken Sie mal bitte, (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) gucken Sie mal bitte in die Konzeptionen des Landes, was die Endausbauziele sein sollen für M-V! Da sind wir noch gar nicht bei dieser Menge, die wir mal am Ende brauchen. Seien Sie doch froh, dass Sie 12.000 Hektar haben! Wenn Sie mal irgendwann 20.000 Hektar haben wollen, setzen Sie sich hin, überlegen Sie sich, wie man das naturverträglich an Ort und Stelle umsetzen kann, sodass die Bürger profitieren! (Rainer Albrecht, SPD: Was ist da das Problem?) Sie müssen sich doch freuen über diese 12.000 Hektar und nicht sagen, ja, radikalisieren wir erst mal weg. Und dass es transparente Verfahren werden, dafür reicht die Zeit leider nicht. Ich kann Ihnen sagen, in den Kleinen Anfragen von mir finden plötzlich die Kommunen raus, was die Kriterien sind, werden angeschrieben, sie müssen jetzt plötzlich innovativ sein. Wussten sie vorher nicht. Guckt man in den Antrag, sind die Innovativitätskriterien bereits erfüllt. (Zuruf von Marcel Falk, SPD) Trotzdem kriegen sie ein Anschreiben, wissen nicht, auf welchem Stapel liegt der eine, (Zuruf von Marcel Falk, SPD) liegt der andere, warum wird der eine bearbeitet, (Zuruf von Marcel Falk, SPD) der andere liegt zwei Jahre? (Zuruf von Marcel Falk, SPD) Das kann man einfach den Menschen nicht erklären. (Marcel Falk, SPD: So ein Quark!)
