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Dirk Stamer

SPD 25.09.2024 Sitzungen 8/87

... die Gründung, stellt sich gar nicht, nach einer Gründung einer staatlichen Berufsakademie, ja?! (René Domke, FDP: Aha?!) Danke! So, jetzt muss ich kurz einmal suchen, wo ich war, weil ich war nämlich gerade in dem gesamten Punkt, wo ich darüber erzählen wollte, wie die Qualität der Ausbildung von Berufsakademien in Zweifel gezogen werden könnte, denn das ist hier auch kein Problem, weil die Berufsakademien unterliegen der Aufsicht des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten. Und die schon monierten Qualitätsanforderungen, die müssen natürlich aus meiner Sicht, Herr Damm, auch nicht hier im Gesetz geregelt werden, sondern das Gesetz sieht hier vor, wie eine Aufsicht zu erfolgen hat, und dann wird das ausgestaltet werden. Wir stellen also sicher, dass diese neue Ausbildung auch hohen Standards entsprechen wird. Außerdem möchte ich der Befürchtung, dass durch die Einführung von Berufsakademien das Bildungsangebot zersplittert würde, auch noch einmal entgegentreten. Vielfalt ist stets die Stärke unseres deutschen Bildungssystems gewesen und darüber hinaus auch Bildungsdurchlässigkeit, das heißt, auf unterschiedliche Arten und Weisen zu einem hochwertigen Abschluss zu kommen, und nicht ausschließlich die Bildung von Eliten. Unterschiedliche Bildungswege ermöglichen es, den individuellen Bedürfnissen und auch den Talenten der jungen Menschen gerecht zu werden. Und Berufsakademien bieten hier eine weitere Option, ohne bestehende Strukturen dabei zu schwächen. Und mit diesem Berufsakademiegesetz tragen wir nun diesem steigenden Interesse an dualen Ausbildungsformen Rechnung. Wir schaffen attraktive Bildungsangebote, um junge Menschen in unserem Land zu halten, sie an das Land Mecklenburg-Vorpommern zu binden und auch darüber hinaus selbstverständlich Fachkräfte für unsere Wirtschaft auszubilden und in diesem Land zu halten. Und das ist ein ganz wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des zukünftig weiter steigenden Fachkräftemangels und zur Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern. Ich bitte Sie daher um Überweisung in den zuständigen Wissenschaftsausschuss und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)

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