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Enrico Schult

AfD 12.07.2024 Sitzungen 8/86

Vielen Dank, Frau Präsidentin! Ja, sehr geehrter Herr Barlen, es ist ja wirklich bezeichnend, wie hier die Wahlverlierer, die hier auf der rechten Seite im Plenum sitzen, sich jetzt den Wahlsiegern sozusagen an den Hals werfen oder sie flehen – und das war ja wirklich ein Flehen hier gegenüber der CDU –, dass sie ja nicht mit der AfD irgendwo zusammenarbeiten müsse. Es ist Kommunalpolitik, Sie wissen es selbst – ich weiß nicht, ob Sie Kommunalpolitiker sind –, da geht es, (Sebastian Ehlers, CDU: Da ist er ja nicht drin, da hat er ja keine Ahnung.) da geht es um das Ringen, und da geht es um die Lösung, da geht es um die Probleme vor Ort. Da geht es nicht um Ihre ideologische Ausrichtung von Politik, sondern das ist das, was die Menschen vor Ort wollen. (Zuruf von Daniel Seiffert, DIE LINKE) Und ganz ehrlich, Sie spielen, Sie spielen in der Kommunalpolitik, werter Herr Barlen, doch gar keine Rolle mehr. Sie posten ein Bild von einem Bürgermeisterkandidaten in Vellahn auf Ihrer Landesseite, der ist gar nicht für die SPD angetreten, der ist für eine Wählergemeinschaft angetreten. Dafür feiern Sie sich auf Ihrer Facebook-Seite. In meinem Wahlkreis, in Sassen-Trantow, da tritt eine Landtagsabgeordnete an, die kommt gar nicht mehr in die Gemeindevertretung. (Zuruf von Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD) Da hat die SPD fünf Prozent. Frau Dr. Schröder ist gar nicht in die Gemeindevertretung eingezogen, weil die SPD fünf Prozent hat, fünf Prozent! (Zurufe von Patrick Dahlemann, SPD, und Sebastian Ehlers, CDU) Das sind die Realitäten in den Kommunen hier in Mecklenburg-Vorpommern. Und da können Sie Ihre Brandmauern, (Zuruf von Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD) da können Sie ihre Brandmauern errichten. (Zuruf von Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE) Sie werden unter diesen Brandmauern ohnehin (Zuruf von Marcel Falk, SPD) irgendwann einmal begraben werden. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Marcel Falk, SPD)

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