Thore Stein
Danke, Frau Präsidentin! Herr Minister, ich habe verstanden, ja. Sehr gut, das wollte ich nur kurz ... Nein, Herr Minister, ich hätte eigentlich gerne eine Nachfrage gestellt, aber das kann ich ja quasi jetzt ein bisschen auch in der Kurzintervention verpacken. Sie haben ausgeführt, Sie wollen, um quasi unseren Nutztierbestand, unsere Nutztierwirtschaft zu erhalten, wollen Sie also gewisse Förderrahmen schaffen, habe ich mitgenommen. Insbesondere Brandschutz, aber auch Geflügelwirtschaft haben Sie angeführt. Halten Sie, oder andersrum, ich würde es für viel sinnvoller halten, wenn wir unsere Unternehmer, unsere Landwirte wieder in die Lage versetzen, ohne staatliche Hilfen, also Förderprogramme et cetera, zu wirtschaften. Und das schaffen wir ja in dem Moment, wo wir sie wettbewerbsfähig machen. Das große Problem, was wir haben, nicht nur in der Nutztierhaltung, sondern in Gesamtdeutschland in der Wirtschaft, ist ja, dass uns die Wettbewerbsfähigkeit abhandengekommen ist. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Wir haben mittlerweile die höchsten Energiepreise weltweit, das wissen wir alle. Wir haben immens hohe Abgaben. Wir haben jetzt die Mauterhöhung, die hat sich enorm vervielfacht, wir haben CO -Abgaben. Das sind 2 ja alles Abgaben, Preisbelastungen, die sich am Ende bei jedem Unternehmer auch in der Bilanz niederschlagen. Er muss alles teurer einkaufen und so weiter, und diese Kosten muss er ja irgendwo decken. Das kann er aber nicht auf offenen Märkten. Das ist ja eine ganz einfache Rechnung. Und ich glaube daher, wir sind auf dem falschen Weg, wenn wir das versuchen durch immer neue staatliche Programme zu kompensieren, wenn wir auf der anderen Seite eben auch diese Kosten immer weiter in die Höhe treiben. Und ich glaube, da müssen wir ran. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)
