Jens Schulze-Wiehenbrauk
Und ich war dabei stehen geblieben, also der Tierhalter ist am stärksten daran interessiert, seine Tiere wohl zu halten, weil er nur dadurch überhaupt am Markt beständig sein kann. Das ist eine ganz einfache Logik. Das kann jeder nachvollziehen. Wenn ich einen Haufen kranke Tiere habe oder Tiere, die sich nicht wohlfühlen – Sie scheinen ja genau Bescheid zu wissen, wahrscheinlich kommen Sie aus der Landwirtschaft, da muss ich ja passen, da habe ich keine Ahnung von –, das Allerwichtigste für einen Tierhalter ist, seine Tiere wohl zu versorgen, ansonsten hat er überhaupt gar keine Chance auf dem Markt. (Enrico Schult, AfD: Sehr richtig!) Unterhalten Sie sich mit den Leuten! Und Sie werden in Zukunft, wenn das hier so weitergeht mit der Politik, die wir zurzeit hier erleben, werden Sie in Zukunft keine Tierhalter in Deutschland mehr finden. Da ist ein unheimliches Risiko, was man da eingeht, weil man ja Investitionen tätigt über mehrere Millionen, wurde ja vorhin auch schon gesagt. Und dann kann ich nicht verstehen, wie man auf die Idee kommt, den Investor zu vergraulen. Und die werden natürlich einfach mit der Marktfrucht weitermachen, aber da erleben wir in der Sache demnächst Ähnliches. Wir haben es ja schon mit den Roten Gebieten jetzt gehabt, und da wird es auch noch immer weitergehen, so lange, bis das hier wirklich zu Ende ist. Hier sind ganz andere Interessen im Spiel, ich denke, von internationaler Wichtigkeit, wo man sich hier den Markt Deutschland sicherstellen möchte, und die deutschen Landwirte stören dabei. – Danke schön! Meine Ausführungen sind hiermit beendet. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)
