Bettina Martin
Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Mit Verlaub, Herr Peters, was Sie hier veranstalten, ist fernab jeglicher Wirklichkeit, aber auch fernab jeglicher Sachkenntnis. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Daniel Peters, CDU) Ihre Rede eben zeigt – übrigens genauso wie die Kampagne, die Sie seit so etwa zwei Wochen hier draußen auf den Straßen veranstalten –, zeigt ganz genau, Sie benutzen das wichtige Thema Lehrkräftebildung, die wichtige Frage, wie müssen wir eigentlich unsere Schülerinnen und Schüler ausbilden, damit sie später gut in ein Leben starten, und wie müssen wir die Lehrkräfte dafür gewinnen, die das auch tun können in unseren Schulen. Sie benutzen genau dieses wichtige Thema für billige Stimmungsmache, (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Daniel Peters, CDU) und das, bevor überhaupt ein Referentenentwurf vorliegt, über den wir dann auch gerne konstruktiv miteinander streiten können. Das ist wirklich, entzieht sich meiner Vorstellungskraft, dass Sie so hier vorgehen, voll gekünstelter Inbrunst, dass Sie das alles für die Schulen und für die Bildung in unserem Land tun. Sie setzen Falschbehauptungen, (Sebastian Ehlers, CDU: Da sind wir nicht allein mit der Meinung, Frau Martin. Da sind wir nicht allein.) Sie setzen Falschbehauptungen in die Welt – ganz bewusst –, denn Sie wissen genauso wie wir alle hier, dass Bildungspolitik sich sehr gut für, ja, auch Polarisierung und für Verunglimpfungen auch missbrauchen lässt. Das sollten Sie nicht tun! Sie wollen nur eins: Sie wollen die Lehrkräfte, Sie wollen die Schülerinnen und Schüler, Sie wollen die Eltern verunsichern. (Sebastian Ehlers, CDU: Das machen Sie ja mit Ihrer Politik. Das machen Sie doch jeden Tag.) Dem wichtigen Thema Lehrkräftebildung in diesem Land (Sebastian Ehlers, CDU: Das machen Sie jeden Tag, Frau Martin!) erweisen Sie jedenfalls damit einen Bärendienst. (Zuruf von Patrick Dahlemann, SPD) Sehr geehrte CDU, ich finde das verantwortungslos! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Aber jetzt kommen wir mal zu den Fakten. Zuallererst, die Landesregierung wird selbstverständlich nicht das Gymnasium abschaffen. (Sebastian Ehlers, CDU: Niemand hat die Absicht.) Sie können das so oft behaupten, wie Sie möchten, und die Straßen damit vollplakatieren, mit Ihrem Konterfei, Herr Peters, das macht es nicht wahrer. Wir werden das nicht tun. Fakt ist, wir werden mit der Reform der Qualität, und die Qualität und die Attraktivität des Lehramtsstudiums erhöhen, auch die der angehenden Gymnasialschullehrer, und damit die Gymnasien im Land stärken. Wer die Zahlen, (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Daniel Peters, CDU) wer die Zahlen kennt, der weiß, dass die Lehramtsausbildung in Mecklenburg-Vorpommern, und übrigens auch in ganz Deutschland, nicht so bleiben kann, wie sie ist. Rund die Hälfte aller jungen Menschen, die aktuell in Mecklenburg-Vorpommern ein Lehramtsstudium beginnen, brechen ihr Studium frühzeitig ab oder wechseln in einen anderen Studiengang. Das gilt auch für das Gymnasium, übrigens für den Gymnasialschulbereich. Im Regionalschullehramt sind es aktuell sogar bis zu 70 Prozent. (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Wir können es uns schlicht nicht mehr leisten, dass junge Leute, die gerne Lehrerin oder Lehrer werden möchten, ihr Studium frustriert hinschmeißen, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das kennen Sie seit 20 Jahren, das Problem. Das haben Sie noch nicht angefasst.) weil sie sich nicht richtig auf die anspruchsvolle Arbeit in der Schule vorbereitet fühlen. Wir brauchen jeden und wir brauchen jede Einzelne von ihnen in unseren Schulen vor den Klassen! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Und hinzu kommt – das belegen neueste Zahlen –, dass die Auslastung der Studienplätze drastisch zurückgegangen ist. Das betrifft das Regionalschullehramt in M-V, das betrifft aber auch das Gymnasialschullehramt. Auch hier bestand im Wintersemester 23 bei den Studienanfängern nur noch eine Auslastung von 70 Prozent. Wer also behauptet, dass alles so richtig ist, so supergut ist, wie es gerade ist, der hat den Knall nicht gehört. (Harry Glawe, CDU: Wer ist politisch verantwortlich? Das sind Sie doch! – Zuruf vonseiten der Fraktion der SPD: Harry!) Wer jetzt nicht umsteuert, der ist nicht der Verteidiger des Gymnasiums, sondern nimmt das Ausbluten der Gymnasien billigend in Kauf. (Zurufe von Harry Glawe, CDU, und Daniel Peters, CDU) Wer jetzt nicht handelt … (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Daniel Peters, CDU) Wer jetzt nicht handelt, der gefährdet die zukünftige Lehrkräfteversorgung in der gesamten Sekundarstufe I und II – sowohl an den Regionalen Schulen als auch an den Gymnasien. Angesichts dieser Zahlen sind jetzt mutige Antworten statt Angstmache gefragt, meine sehr geehrten Damen und Herren! Mit der Lehrkräftebildungsreform legt die Landesregierung ein Lösungspaket vor, das alle drei Phasen der Lehrerbildung umfasst. Wir werden mit, wir werden damit die Lehrkräftebildung in M-V attraktiver machen und wir werden sie auch besser machen. Wir werden die Studienabbrüche reduzieren und dafür sorgen, dass mehr Studierende ihr Studium erfolgreich abschließen. Und wir wollen neue Zielgruppen für den Lehrerberuf gewinnen, indem wir neue Wege in den Lehrerberuf aufzeigen. Den ersten erfolgreichen Schritt sind wir bereits 2021 (Zuruf von Torsten Renz, CDU) mit dem neuen Grundschullehramt an der Universität Greifswald gegangen: vier Tage Uni, ein Tag Praxis direkt in der Schule, vom ersten Semester an. Dieses neue Konzept hat sich bewährt. (Patrick Dahlemann, SPD: Sehr richtig!) Wir haben zusätzliche Studienplätze in Rostock und neue Professuren, zum Beispiel in Mathe, geschaffen. Die Folge, die Studienanfängerzahlen im Grundschullehramt sind in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen zwei Jahren um 7 Prozent gestiegen, während sie in ganz Deutschland um rund 13 Prozent gesunken sind – übrigens in Bayern um 38 Prozent, sind sie gesunken. Das ist der Erfolg der SPD-Wissenschaftspolitik der vergangenen Jahre, (Zuruf von Harry Glawe, CDU) und daran knüpfen wir mit den nächsten Schritten der Lehrkräftebildungsreform nun an. Ich habe mir übrigens mal angeschaut, wie das denn so aussah, als die CDU die Verantwortung für dieses Thema in dieser Landesregierung trug. (Torsten Renz, CDU: Wann war das noch mal?) In dieser Zeit wurden in M-V durchschnittlich jährlich 407 Lehrkräfte ausgebildet. (Torsten Renz, CDU: Wann war das noch mal? Können Sie das noch mal sagen?) In den Folgejahren bis heute haben wir diese Zahl (Torsten Renz, CDU: Vor wie viel Jahren? – Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU) um mehr als ein Viertel – 26,5 Prozent – erhöht, (Torsten Renz, CDU: Steht das da nicht?) nämlich auf durchschnittlich 515 Lehrkräfte pro Jahr. (Zurufe von Daniel Peters, CDU, und Torsten Renz, CDU – Glocke der Präsidentin) Das impliziert nicht das Corona-Jahr. (Zuruf von Torsten Renz, CDU) Insofern kann ich nur sagen: Wäre das vorher besser gelaufen, (Heiterkeit bei Daniel Peters, CDU: Seit 13 Jahren tragen Sie die Verantwortung.) hätten wir heute vielleicht weniger Probleme. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Ja, genau die, (Heiterkeit bei Daniel Peters, CDU: Ja, genau! Genau!) genau diese, diese Lehrkräfte (Zurufe von Sebastian Ehlers, CDU, und Torsten Renz, CDU) werden jetzt nämlich in den Schulen ausgebildet. (Heiterkeit bei Ann Christin von Allwörden, CDU – Zuruf von Andreas Butzki, SPD) Doch nun zu dem, was wir verbessern werden: Zunächst mit dem ersten Schritt der Reform, (Zurufe von Andreas Butzki, SPD, und Torsten Renz, CDU) vor allem des Vorbereitungsdienstes, diesen Teil der Reform haben wir vorgezogen, denn er soll bereits im kommenden Schuljahr greifen. Der nächste Schritt – der Referentenentwurf für die Reform des Lehramtsstudiums – befindet sich derzeit in der regierungsinternen Ressortabstimmung und wird dann noch im Sommer im Kabinett beschlossen werden. Selbstverständlich sind alle Maßnahmen eng verzahnt und aufeinander abgestimmt. (Sebastian Ehlers, CDU: Hand in Hand.) Bildungs- und Wissenschaftsministerium sind seit Monaten auf allen Ebenen im engen Austausch. (Sebastian Ehlers, CDU: Merken wir ja. – Zuruf von Daniel Peters, CDU) Dem Gesetzgebungsprozess haben wir einen breit angelegten Diskussionsprozess vorgeschaltet mit einem erweiterten Beirat, in dem alle an der Lehrerbildung Beteiligten vertreten waren. Es gab Runde Tische, bei dem übrigens auch der VBE und andere Lehrervertretungen am Tisch saßen. (Daniel Peters, CDU: Die sind irgendwie ausgetreten aus Ihrem Bildungspakt, ne?!) Auch hier kann ich die Kritik, dass es nicht genug Beteiligung gegeben hätte, überhaupt nicht teilen. (Zuruf von Harry Glawe, CDU) Und ich freue mich natürlich auch im weiteren Gesetzgebungsprozess auf eine konstruktive Diskussion. Wenn Sie mal einen Studierenden fragen, warum er sein Lehramtsstudium abgebrochen hat, dann werden Sie erfahren, dass sie sich im Studium nicht genug, nicht gut genug vorbereitet fühlen auf ihr Lehrersein: viel zu viel Fachwissenschaft, viel zu wenig Pädagogik – sie sitzen mit angehenden Mathematikern und Physikern in einer Lehr-, in einer Lehrveranstaltung –, (Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Aber das haben Sie doch zu verantworten!) zu wenig Praxisbezug, (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zu wenig Didaktik und Pädagogik, zu wenig Orientierung und Hilfe, (Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU) vor allem am Anfang des Studiums zu hohe Prüfungslast. (Torsten Renz, CDU: Wer ist denn zuständig seit Jahren?) All das werden wir ändern, (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) denn wir wollen sie ja nicht zu Professoren ausbilden, die Studierenden, sondern zu guten Lehrkräften! (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Sie brauchen das notwendige Rüstzeug, um vor der Klasse zu stehen (Zuruf von Torsten Renz, CDU) und Wissen zu vermitteln. Davon erhalten sie im jetzigen Lehramtsstudium zu wenig, viel zu wenig. (Zuruf von Harry Glawe, CDU) Die Zahlen belegen das. M-V liegt im Bundesvergleich ganz oben, was die, was die Fachwissenschaften angeht, und zwar erheblich weit oben, und was die Pädagogik/Bildungswissenschaften angeht, ganz weit unten. (Zuruf von Harry Glawe, CDU) Das, wir werden das genau umdrehen. Wir werden das vom Kopf auf die Füße stellen. Wir werden mehr Pädagogik anbieten, Bildungswissenschaften, Fachdidaktik, mehr Praxisbezug, bessere Betreuung und Anleitung – (Zuruf von Torsten Renz, CDU) vor allem in der Studieneingangsphase – (Unruhe bei Torsten Renz, CDU) und eine reduzierte Prüfungslast. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Und Sie schreien wieder gleich, Sie schreien „Einheitsbrei und Qualitätsverlust“. Das ist Quatsch! (Julian Barlen, SPD: Das ist Quatsch!) Und das wissen Sie auch, M-V liegt einsam an der Spitze, (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) was den Anteil der Fachwissenschaften im Studium angeht. Und wir, (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) wir bilden Regionalschullehrer aus, die im Studium mehr Leistungspunkte im Bereich der Fachwissenschaften bringen als im Bundesvergleich Gymnasialschullehrer. (Jeannine Rösler, DIE LINKE: So ist es.) Also kommen Sie mir nicht mit „Einheitsbrei“ (Torsten Renz, CDU: Doch! Doch!) und kommen Sie mir bitte auch nicht mit „Qualitätsverlust“! (Beifall vonseiten der Fraktion DIE LINKE – Zuruf von Julian Barlen, SPD) Und ich sage hier auch ganz deutlich: Wir verbessern die Qualität der Lehramtsausbildung durch die Reform. (Sebastian Ehlers, CDU: Seit 13 Jahren ist die SPD zuständig für das Thema.) Wir verbessern sie auch, indem wir es ermöglichen, dass besser binnendifferenziert unterrichtet werden kann, zum Beispiel bei Hochbegabten. Wenn sie mehr Fachdidaktik, mehr Pädagogik lernen im Studium, dann wissen sie auch besser, wie sie mit einzelnen Zielgruppen umgehen. (Heiterkeit bei Patrick Dahlemann, SPD: So tief wollte Herr Peters jetzt eigentlich nicht ins Thema einsteigen. – Unruhe vonseiten der Fraktion der CDU) Und das geht, das reicht von der Hochbegabung bis zu den weniger begabten Schülerinnen und Schülern. Insofern werden wir die Qualität verbessern, (Zuruf von Daniel Peters, CDU) auch und gerade im Gymnasium. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Patrick Dahlemann, SPD: Richtig! – Julian Barlen, SPD: So sieht das nämlich aus.) Und nicht nur lernen die jungen Nachwuchskräfte zukünftig in ihrem Studium das, was sie wirklich brauchen, um in der Praxis als Lehrkraft Erfolg zu haben, nein, auch fachlich verbessert sich das Studium zum Beispiel, weil wir in den MINT-Fächern von Anfang an bedarfsgerecht, nämlich lehramtsspezifisch ausbilden werden. Im Moment ist es so, sie kommen in den ersten Semestern ins Studium und sitzen da mit angehenden Professoren, mit angehenden Wissenschaftlern in einem Seminar. Das werden wir ändern, gerade in den Naturwissenschaften. Wir werden dort die Seminare teilen, damit diejenigen, die Lehrer werden wollen oder Lehrerin werden wollen, das lernen, was sie brauchen, das Rüstzeug, um Lehrkraft zu werden. Also, ob Lehramt an Regionalen Schulen oder Gymnasien, wie auch immer, es wird in Zukunft besser und nicht schlechter werden. Insofern verbitte ich mir diese, (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) ich verbitte mir diese Falschbehauptungen! Warten Sie doch einfach, bis der, bis der Gesetzentwurf vorliegt, dann können wir gern darüber reden! (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) Und wir werden zusätzliche Studienplatzkapazitäten im MINT-Bereich schaffen, nämlich in Vorpommern an der Universität Greifswald, wo wir dringend Lehrkräfte brauchen in, gerade in Mathematik, im MINT-Bereich. Das werden wir dort ausbauen, und das ist auch wichtig. Und auch übrigens in der weiteren Zukunft brauchen wir das. Wir werden auch – und davon habe ich von Ihnen gar nichts gehört, das wundert mich ein bisschen bei der CDU –, (Marc Reinhardt, CDU: Wir haben ja noch einen Redner.) auch im Bereich der beruflichen Schulen werden wir neue Wege gehen und bessere Wege gehen, weil dieser Studiengang, so, wie er im Moment ist, ist nicht ausgelastet. Wir brauchen Berufsschullehrer. (Zurufe von Harry Glawe, CDU, und Torsten Renz, CDU) Deswegen werden wir da rangehen, wir werden die Ausbildung verbessern. Wir werden aber vor allen Dingen die Zugangshürden verbessern, verändern. Das ist wichtig, damit wir in Zukunft mehr Berufsschullehrer an unseren Schulen haben. Die brauchen wir dringend. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Durch die Integration berufspraktischer Erfahrungen ins Studium werden wir die Gesamtausbildungszeit verkürzen und auch durch ein Einfachstudium – das haben sich die Kammern ganz ausdrücklich gewünscht –, durch ein Einfachstudium zusätzliche Wege eröffnen. Es wird auch neue Zugangswege für ganz andere Zielgruppen geben, nämlich für die Studierenden, die einen Bachelor gemacht haben und sagen nach dem Studium: Mensch, jetzt habe ich einen Bachelor, zum Beispiel in Biochemie, aber ich möchte eigentlich gar nicht mein Leben im Labor verbringen, sondern lieber in der Schule vor der Klasse. Diese Menschen müssen jetzt nicht anfangen, entweder eine lange Seiteneinstiegsqualifizierung über Jahre zu durchlaufen, sondern wir werden sie in einen Q-Master, in einen sogenannten Q-Master überführen können, wo sie dann das Rüstzeug mitkriegen, was sie brauchen, um später ein grundständiges, eine grundständige Ausbildung als Lehrkraft zu absolvieren. Neue Wege in den Lehrkräfteberuf, neue Zielgruppen erschließen, weil wir brauchen diese Menschen, die Lehrer werden wollen, an der Universität. Sie dürfen nicht an unnötigen Hürden scheitern. Ich könnte Ihnen jetzt noch ganz viele weitere Beispiele zu dem Paket sagen, was wir vorhaben. (Torsten Renz, CDU: Legen Sie doch den Gesetzentwurf auf den Tisch! Dann können wir das selbst nachlesen. Wer schreibt, der bleibt.) Wir werden noch genügend Zeit haben, um über all diese Maßnahmen auch zu diskutieren. Wir werden auch über das duale Studium diskutieren können miteinander. Ich freue mich darauf. Ich bitte Sie sehr, halten Sie sich bitte konstruktiv an die, an die Debatte! (Zuruf vonseiten der Fraktion der CDU: Machen wir!) Lassen Sie uns über das Paket diskutieren, denn es sind Ihre Behauptungen und auch Ihre Unwahrheiten, (Zuruf von Harry Glawe, CDU) die Sie in die Welt setzen, die Gift für das Bildungssystem (Zuruf von Harry Glawe, CDU) in Mecklenburg-Vorpommern sind, (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Patrick Dahlemann, SPD: Richtig! – Zuruf von Daniel Peters, CDU) indem Sie nämlich, indem Sie durch eine, (Zuruf von Daniel Peters, CDU) indem Sie eine nötige Reform – (Zuruf von Patrick Dahlemann, SPD) das wissen wir hier alle, wir brauchen dringend eine Reform der Lehrkräfteausbildung –, indem Sie durch eine ideologische Debatte alles verhetzen. Das geht so nicht! Wir müssen hier konstruktiv miteinander etwas tun für die Kinder, für die Jugendlichen. (Katy Hoffmeister, CDU: Dazu müssen Sie es aber transparenter machen. – René Domke, FDP: Wir wissen ja gar nicht …) Die brauchen gute Lehrer, um die geht es, und nicht um die CDU in diesem Land. – Herzlichen Dank! (lang anhaltender Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von René Domke, FDP)
