Torsten Renz
Danke, das ist kollegial! Sehr geehrter Herr Domke, in meinem politischen Leben gibt es ein riesiges Highlight, und das ist die deutsche Einheit. (Jens-Holger Schneider, AfD: Jo.) Und Sie haben jetzt in Ihrem Redebeitrag gesprochen von Flüchtlingen an der innerdeutschen Grenze und haben diese Flüchtlinge an der innerdeutschen Grenze mehr oder weniger als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet. (Jens-Holger Schneider, AfD: Ja, pfui Teufel! – Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang einfach noch einmal bitten, weil ich möglicherweise das falsch verstanden habe, das klarzustellen, auch vor dem Hintergrund Kanzler der Deutschen Einheit Helmut Kohl und insbesondere eine zweite Person, die in der Prager Botschaft. Auch das war ein Highlight (Nikolaus Kramer, AfD: Gänsehautmoment!) in meinem politischen Wirken, das miterleben zu dürfen, nämlich Hans-Dietrich Genscher, wie er sich dort äußerte. Und insofern noch mal an Sie die Frage als FDP-Mitglied: Was haben Sie tatsächlich gemeint, als Sie von Wirtschaftsflüchtlingen an der innerdeutschen Grenze von 1961 bis 1989 – das ist für mich die innerdeutsche Grenze – gesprochen haben, bei der Vielzahl von Fluchtversuchen und insbesondere vor dem Hintergrund von mehreren Hundert Toten?
