Thore Stein
Ja, sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kollegen! Werter Herr Terpe, dass Sie jetzt hier zum Schluss auch noch persönlich werden müssen, das tut der Debatte leider nicht not. Ich habe ja gar nicht Sie angegriffen, ich habe ja ganz abstrakt davon gesprochen, dass es gerade eben viele Vertreter dieser „Fridays for Future“- Bewegung sind, die ganz sicherlich nicht mit Problemen konfrontiert sind, mit denen andere Menschen auf dieser Erde zu kämpfen haben. Und da sollte man sich überlegen, (Torsten Koplin, DIE LINKE: Aber Sie haben auch Namen genannt.) ob man diesen moralischen Kompass, (Torsten Koplin, DIE LINKE: Sie haben aber auch Namen genannt.) den man da vorgibt, ja, (Zuruf von Dr. Harald Terpe, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) gerne dann ... Nein, ich habe aber nicht in dem Zusammenhang, nicht in dem Zusammenhang ... (Torsten Koplin, DIE LINKE: Namen genannt.) Jaja, ja, genau, Wohlstandsverwahrlosung, die haben wir, die haben wir in dieser Gesellschaft mittlerweile, Herr Terpe. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Ja, dazu stehe ich auch. (Zuruf von Dr. Harald Terpe, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ja, dann müssen Sie aber nicht persönlich werden und mich angreifen. (Torsten Koplin, DIE LINKE: Hat es schon im Römischen Reich gegeben.) Sie kennen meine Vita überhaupt nicht, also hören Sie auf damit, ja?! So! Frau Wölk, ganz kurz zu Ihnen. Sie haben mir ja hier vorgeworfen, ich hätte in meinem Redebeitrag in keinster Weise irgendwie positive Aspekte geliefert. Dann haben Sie gesagt, Sie haben mir zugehört. Ich habe, mehrfach, Frau Wölk, habe ich sogar gesagt, sogar der von Ihrer Regierungskoalition getragenen Regierung beigepflichtet und gesagt, Mensch, die machen ja was, die haben Strategien, die haben Ansätze. Ob die mir gefallen, ist eine andere Frage. Aber die haben Sie. Und deswegen habe ich den Antrag infrage gestellt. Also offenbar haben Sie mir nicht ganz zugehört, wenn Sie sagen, da kam gar nichts. So! Und wenn wir noch mal ganz kurz auf das Thema eingehen, mal global betrachtet, da hat eigentlich, Frau Rahm-Präger hat das eigentlich richtig angesprochen. Die ganze Frage, die hier doch über allem steht, die wir hier versuchen, in Mecklenburg-Vorpommern irgendwie ansatzweise zu lösen, das sind doch zwei Ursachen, die zugrunde liegen: Das ist einmal eine massive Umweltverschmutzung und Zerstörung von Ökosystemen, die mit dem Aufwachsen der Weltbevölkerung im 20. Jahrhundert einherging. Und das Zweite ist die Überstrapazierung der globalen Ressourcen. Und da liegt auch die Grundlage in der Überbevölkerung dieser Erde. (Torsten Koplin, DIE LINKE: Im Verhältnis.) Allein Asien wird seine Bevölkerung in den nächsten 30 Jahren um über eine Milliarde erhöhen. Afrika wird seine Bevölkerung um eine Milliarde verdoppeln. Und da liegen die Probleme, (Torsten Koplin, DIE LINKE: Da ist genug für alle da. Es liegt an den Verhältnissen.) die wir hier versuchen mit irgendwelchen Strategien zu lösen, und die lösen wir hier nicht. – Danke schön! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)
