Christian Pegel
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Abgeordnete! Geehrter Fraktionsvorsitzender! Zunächst, ja, das tragische Ereignis hat gezeigt, wie wesentlich Körperschutzausstattungen sind, wobei – das gehört dann zur Vollständigkeit auch dazu – auch der Kollege, der dort bei diesem gewaltsamen Akt zu Tode gekommen ist, nach meinem Kenntnisstand Körperschutzausrüstung, zu gut Deutsch eine Weste, getragen hat. Am Ende waren es die Halsverletzungen, also ein Bereich, der ungeschützt ist. Und das gehört dann zur Vollständigkeit dazu, dass ich eben auch eine Frage habe, was kann ich alles wirksam schützen und wie schicke ich Kolleginnen und Kollegen dann in die jeweiligen Dienstbereiche. Sie fragen konkret nach den Westen. Westen sind an alle Kolleginnen und Kollegen der Landespolizei ausgegeben. Ich habe mich ins Bild setzen lassen. Es gibt sogar eine Trageverpflichtung, zumindest einer Unterschutzweste. Wenn Sie die Landespolizeikolleginnen und -kollegen anschauen, sieht man das in der Regel auch, dass durchaus der Körperschutz – ganz anders als noch im Bild vor 10/12/15 Jahren, nach meinem Gefühl, da ist auch eine Veränderung optisch sichtbar – stattfindet, dass das, was im Körperbereich stattfindet, durch entsprechende ballistische Unterziehschutzwesten mit Stichschutz abgebildet ist. Aber es gehört – noch einmal – dazu, dass der Hals- und Kopfbereich, außer in besonderen Einsatzlagen oder aber besonderen Teilen der Polizei, die dann unter anderen Einsatzbedingungen tätig werden, eben in nicht in Gänze mit der Weste geschützt ist. Sie kennen es aber aus eigener Einsatzzeit viel besser als ich.
