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Hannes Damm

GRÜNE 25.01.2024 Sitzungen 8/73

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Abgeordnete der demokratischen Fraktionen! Wann immer es hier in diesem Hohen Hause um das Thema Fischerei geht, dann werden insbesondere Sie in Abwesenheit jedenfalls oder an den Bildschirmen, sehr geehrter Herr Minister Backhaus, nicht müde, Ihre uneingeschränkte Unterstützung auszudrücken. Jeder Fischer kennt Sie wahrscheinlich inzwischen persönlich, denn viele gibt es ja leider nicht mehr in unserem Bundesland. Die Gründe sind vielfältig, aber einer der wichtigsten ist, dass es der Ostsee nicht gut geht. Insbesondere die Nährstoffbelastung über die Zuflüsse aus der Landwirtschaft machen ihr weiterhin massiv zu schaffen, führen zu sauerstoffreichen Todeszonen in der Tiefe. Dänische Wissenschaftler zeigten auf, dass diese Zone am Grund der Ostsee, wo es kein Leben mehr gibt, in den letzten 100 Jahren von 5.000 auf 60.000 Quadratkilometer angewachsen ist. Die Ostsee hat aufgrund ihrer Struktur eine Anfälligkeit für diese Phänomene, doch Klimawandel und Nährstoffüberflutung verschärfen das Problem massiv. Einer der Leidtragenden ist der Hering, der Brotfisch unserer Küstenfischer. Längst vorbei sind die Zeiten, als die heutige Jahresquote von 250 Tonnen den Fischern an den Küsten Mecklenburg-Vorpommerns an einem Tag in den Netzen hing. Den Heringsbeständen geht es schlecht. Daran haben auch immer strengere Quoten nicht viel geändert. Nur langsam erholen sich die Bestände ins … (Tonausfall)

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