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Simone Oldenburg

15.12.2023 Sitzungen 8/71

Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden nicht geschlossen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Heiterkeit bei Steffi Pulz-Debler, DIE LINKE) Die Kinder werden auch nach dem Jahr 2027/2028 in ihren separaten Lerngruppen lernen. (Zuruf von Torsten Renz, CDU) Da wird sich überhaupt nichts ändern. Sie werden nicht in irgendwelche Regionalen Schulen gesteckt, sondern beide Schularten – Regionale Schule und Förderschule – werden organisatorisch miteinander verbunden. Die Kinder haben weiterhin ihren geschützten Raum in ihrer Lerngruppe mit ihrem Lehrer. (Horst Förster, AfD: Was macht das dann für einen Sinn, das Ganze, noch?) Hören Sie auf, Unwahrheiten hier zu verbreiten! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Kinder werden nicht in andere Klassen, wie Sie es nennen, „gesteckt“. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Wir haben seit über zehn Jahren das Parallelsystem. Wir haben also ein System von Förderschulen, sprich Lerngruppen, und wir haben ein System des gemeinsamen Unterrichts. Circa 60/70 Prozent der Schülerinnen und Schüler lernen im gemeinsamen Unterricht. Die verbleibenden 30/35 Prozent lernen in Lerngruppen: Lerngruppen für ESE, ESE-Plus, Lerngruppen für Lernen, Lerngruppen für Sprache und so weiter und so fort. Und dieses Parallelsystem wird beibehalten, damit Eltern einen geschützten Raum haben, wenn sie das für ihr Kind wünschen. Also noch einmal, die Förderschulen werden nicht geschlossen, die Kinder lernen auch nach dem Jahr 2027/2028 in ihren bisherigen Lerngruppen, mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und meistens sogar in ihren gleichen Räumlichkeiten weiter. – Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)

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