Torsten Koplin
Danke schön, Frau Präsidentin! Herr Abgeordneter, Sie haben jetzt in die Debatte eine persönliche Note reingebracht. Da will ich Ihnen gerne sagen, ich wollte Sie nicht verletzen. Wenn Sie verletzt wurden durch meine Worte, tut mir das leid und möchte ich mich entschuldigen. In der Sache bleibe ich jedoch hart. Es hat den Eindruck – und ich habe nicht Sie persönlich angesprochen, sondern die CDU in Gänze, die Sie ja an dieser Stelle repräsentieren –, dass durch das Verschieben-Wollen und die Argumentation, die damit verbunden ist, der Eindruck entsteht, na, so richtig wollen wir nicht. Das habe ich zum Ausdruck bringen wollen und will Ihnen gerne sagen, das ist elementar wichtig, deswegen habe ich das auch auf die Menschenrechtsfrage, weil elementar wichtig ist, diese Philosophie der Inklusion, das ist etwas anderes, als wenn ich – Integration – jemanden dazuhole, sondern wir haben, wir hätten eine andere Gesellschaft. Und wir müssen uns auf den Weg machen, eine andere Gesellschaft zu entwickeln, wo niemand, von vornherein niemand ausgegrenzt ist. Und Frau Oldenburg hat es wunderbar beschrieben, finde ich, wo deutlich gemacht wurde, dieser ganze Prozess wird sehr behutsam durchgeführt. Es wird nicht Knall auf Fall geschlossen und dann aufgeteilt, sondern da bleiben geschützte Räume, da bleiben die Verbände, da bleiben die sozialen Beziehungen. Und ein Letztes, weil Sie immer aufschlüsseln und 25 Millionen, die und die – 400 Millionen Euro hat es noch nie gegeben als ein Paket. Und wir haben als LINKE – weil Sie das oft, das ist eine Mär, Seite 5 unseres Wahlprogramms, können Sie nachschauen –, wir haben noch nie was anderes gesagt, als dass wir insgesamt auf 1 Milliarde kommen werden, wird man auch, aber in einer ganz anderen Zeitdimension. Und jetzt ist über 400 Millionen Euro gesprochen worden in einem überschaubaren Zeitraum. (Zuruf von Daniel Peters, CDU) Das ist notwendig, und das hat es so noch nie gegeben. Und ich bitte Sie einfach, das anzuerkennen! – Danke schön! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
