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Mandy Pfeifer

SPD 14.12.2023 Sitzungen 8/70

Und, Herr Renz, weil ich ahne, was Ihre Zwischenfrage ist, würde ich es gerne ausführen, (Torsten Renz, CDU: Schon beantwortet.) warum der Kindergarten, ich verweise da einmal auf die Kleine Anfrage der GRÜNEN an die Landesregierung auf Drucksache 8/2387. Da können Sie nachsehen, welchen Personalbedarf es mit sich bringt, wenn man in den verschiedenen Förderarten etwas tut. Da haben wir 202 Vollzeitkräfte im Kindergarten für die Absenkung eines Kindes, also auf 1 : 14, im Hort, die Absenkung von 1 : 22 auf 1 : 21, sind es, … (Heiterkeit bei Torsten Renz, CDU: Frau Pfeifer, ich habe noch eine andere Frage. Darf ich noch mal ans Mikro?) Nein. … sind es 252 Fachkräfte. (Rainer Albrecht, SPD: Hast wohl einen Kasper gefrühstückt, oder was?!) Und wenn wir in der Krippe von 1 : 6 auf 1 : 5 gehen würden, dann hätten wir hier tatsächlich einen Fachkraftbedarf von 631. Und das ist aktuell nicht darstellbar. Und ich sage Ihnen auch, das ist auch der Grund für die Übergangsfrist, die wir in dem Gesetz sehen. Sie selber waren dabei, als wir im Bildungsausschuss die Nichtanrechnung der Azubis aus dem ersten und zweiten Lehrjahr thematisiert haben. Sie haben selber gemerkt, dass gerade im ländlichen Raum die Träger dicke Backen machen, wenn sie mit solchen Personalbedarfen konfrontiert sind, und wir müssen hier vorsichtig vorgehen. Das ist der eine Punkt. Der andere Punkt ist aber, die Voraussetzung zum Lesenlernen ist Sprechen und die Voraussetzung zum Rechnenlernen ist Zählen, und das lernt man im Elementarbereich des Kindergartens. Und wenn wir uns hier an anderer Stelle über PISA und die Ergebnisse in der Lesekompetenz und in der mathematischen Kompetenz erschrecken, dann, kann ich sagen, ist dieser Schritt, die Absenkung des Fachkraft-Kind-Verhältnisses im Kindergarten, genau der richtige Weg. Mit der Kitabeitragsfreiheit – und, Herr Schult, jetzt müssen Sie aufpassen – ist es möglich geworden, dass Erzieherinnen und Erzieher besser verdienen, weil deren Verdienstmöglichkeiten eben nicht mehr an die Leistungsfähigkeit der Eltern gekoppelt werden. (Andreas Butzki, SPD: Richtig! – Marcel Falk, SPD: So ist es.) Und das ist der wichtige Punkt. Ja, es ist gut, dass Sie immer wieder betonen, dass das eine der größten (Enrico Schult, AfD: Werbekampagne der Welt war.) Familienentlastungen des Landes war. (Zuruf von Enrico Schult, AfD) Mehrere Hundert Euro brauchen, (Enrico Schult, AfD: Mehrere Tausend Plakate wurden aufgestellt.) mehrere Hundert Euro brauchen Familien (Julian Barlen, SPD: Wer hat die bezahlt?) nicht mehr für Kindertagesförderung zu bezahlen. (Enrico Schult, AfD: Die SPD-Landtagsfraktion. – Julian Barlen, SPD: Nein.) Das ist wichtig. Aber der viel wichtigere Aspekt – (Zuruf von Enrico Schult, AfD) und das wäre wichtig, dass Sie mir jetzt einmal zuhören, (Zuruf von Horst Förster, AfD) damit Sie das … (Zuruf von Marcel Falk, SPD)

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