Dr. Till Backhaus
Ich glaube – im Übrigen noch mal ausdrücklich aufgrund des Einwandes –, dass die Menschen in diesem Lande auch ein Recht darauf haben zu erfahren, welche Unternehmen hier gut bezahlte Jobs liefern und auch umsetzen und im Übrigen auch zur Wertschöpfungskette in diesem Lande beitragen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU) Und ich betone, betone noch mal: Es hat einen Gesellschafterwechsel gegeben. Und auch die Anwürfe, die immer wieder in der Presse waren, treffen aus meiner Sicht nicht zu. (René Domke, FDP: Wo sind denn die Spenden hingeflossen?) Zu den Liefermengen, Punkt 1, wir haben natürlich Veränderungen in den letzten Jahren erfahren, und diese Ursachen sind ausschließlich aus meiner Sicht tatsächlich mit den Wetterkapriolen zu sehen. Wir haben Sturm und Windwurf in Deutschland gehabt in Größenordnungen. Und ich will mal Beispiele nennen: Wir haben im April 2021 zum Beispiel 24.482 Festmeter geliefert aus der Landesforst, und im April 2022 aufgrund der Kalamitäten deutschlandweit – es ist nicht nur Holz aus Mecklenburg-Vorpommern, sondern die Bundesländer Niedersachsen, die sehr viel Monokultur haben, und Sachsen-Anhalt liefern ja auch nach Wismar – sind es 34.422 Festmeter gewesen, und in 2023 normalisiert sich das wieder, da sind es 18.337 Festmeter gewesen. Insofern darf ich noch mal festhalten, dass insbesondere die Schadholzsituation zu einer doch deutlich höheren Kapazitätsnotwendigkeit geführt hat. Und ich bin persönlich sehr, sehr froh darüber, dass wir das Schadholz – wenn das nicht so schnell wie möglich aus den Wäldern herausgenommen wird, ist natürlich die Situation, auch was den Borkenkäfer anbetrifft, Sie werden das hoffentlich wissen, dramatisch auch für den Restwaldbestand –, wenn dieses Kalamitätsholz schnell aus den Wäldern herausgeholt wird.
