Tilo Gundlack
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine lieben Kolleginnen und Kollegen! Sicherlich wissen Sie jetzt, was kommt. Wenn ich schon herausgefordert werde mit der Schlossgastronomie, muss ich natürlich als Aufsichtsratsvorsitzender auch was dazu sagen, (Sebastian Ehlers, CDU: Sehr richtig!) als derjenige auch, der mit Herrn Liskow zusammen quasi das Kind, das Baby mit aus der Taufe geholt hat. Es gab Gründe dafür, ich wiederhole mich da immer wieder gerne, es gab Gründe dafür, warum wir das machen, warum wir das gemacht haben. Und Sie wissen auch, wir hatten Caterer, mit denen waren wir nicht zufrieden. Sie kriegen heute auch keine Caterer mehr, die in dem Bereich so auch arbeiten können, mit der Marche oder mit dem Personal, das wir haben, also das Personal, das sie brauchen, sagen wir es mal so. Und von der Warte her lehne ich es auch ab. Ich weiß auch nicht, Herr Schmidt, Sie sind im Aufsichtsrat. Anstatt kritische Äußerungen da mal zu machen und nicht das im Plenum zu machen, das verstehe ich immer nicht, tut mir leid. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Also wenn, dann haben wir einen Aufsichtsrat dafür. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Jede, jede Fraktion ist da vertreten. Ich kann mich an keinen Wortbeitrag erinnern, wo Sie gesagt haben, das ist, das geht nicht, das können wir nicht machen. Sie haben sich die Zahlen angeguckt. Die Zahlen kennen wir alle aus den Faktionen, die im Aufsichtsrat drin sind, und von der Warte her, glaube ich, ist das, was Sie hier gesagt haben, auch nur abzulehnen. Wenn Sie jetzt meinen, das ist eine rot-rote Erfindung, kann ich nur sagen, das ist kein VEB, sondern das war mal, ne, wie ich das schon sagte, von der CDU und der SPD gewollt mit dem Hintergrund, dass wir die gastronomische Versorgung nicht nur in der Kantine, auch im Café Niklot, auch in der Orangerie, aber auch dahin gehend bekommen, was noch auf uns zukommt in diesem Schloss. Dieses Schloss wird immer mehr, immer größer mit der gastronomischen Versorgung. Wir haben immer mehr Räumlichkeiten, und die Versorgung, die wir da benötigen, ist besser, wenn man es im Haus macht. Und das haben wir auch beim letzten Mal besprochen, Sie waren dabei, und, wie gesagt, ich kann mich da nur wiederholen, wenn Sie da nichts sagen, dann hier das so infrage zu stellen, das finde ich dann schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig. (Martin Schmidt, AfD: Ich habe auch dazu gesprochen.) Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
