Christian Pegel
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Es geht mir ähnlich wie eben, es ist nur eine Recherche möglich innerhalb eines entsprechenden Systems, und zwar hier der Polizeilichen Verkehrsunfallstatistik. Die Zahlen für dieses Jahr sind darin vorläufige Zahlen. Da können sich in Ermittlungen dann immer noch mal andere Zuordnungen ergeben. Vom 1. Februar 2022, das war jetzt einfach der gesetzte Stichtag, ab dem wir suchen konnten, bis zum 30.09. dieses Jahres haben wir insgesamt 573 Verkehrsunfälle in der Verkehrsunfallstatistik mit einer Beteiligung ukrainischer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, ohne dass ich daraus resultierend sagen kann, ob die als Fußgängerinnen und Fußgänger, mit dem Rad unterwegs oder mit dem Auto unterwegs Beteiligte waren oder ob auch nur Ukrainer/-innen untereinander verkehrsunfallt sind. Das lässt sich anhand dieser Statistiken nicht festmachen. 91 Unfälle von den 573 sind mit Personenschäden verlaufen, 482 also umgekehrt „nur“ – in Anführungszeichen – mit Sachschäden. Ich kann die Umfänge jeweils nicht bemessen. Die Sachschadenshöhe der Verkehrsunfälle basiert auf den üblichen groben Schätzungen der Polizeikolleginnen und -kollegen vor Ort bei der Unfallaufnahme. Die geschätzte Schadenshöhe aller 573 Verkehrsunfälle liegt bei rund 2,1 Millionen Euro. Dann können aber auch mehrere Fahrzeuge beteiligt sein. Das können die kumulierten Schadenhöhen der Beteiligten sein. Wichtig ist mir, diese Unfallstatistik sagt nichts über die angenommene Ursächlichkeit der jeweiligen Beteiligten aus. – Herzlichen Dank!
