Torsten Koplin
Frau Präsidentin! Herr Abgeordneter, ich verstehe das jetzt so ein Stückchen weit als (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das ist guter parlamentarischer Brauch hier.) eine Mischung aus Zurückrudern und Doch-wiederbekräftigen-Wollen. Sie haben die Bildungspolitik dieses Landes, Sie haben das Engagement von Lehrerinnen und Lehrern bewusst und willentlich verunglimpft. (Zuruf aus dem Plenum: So ist es.) Das ist das Erste, was es festzustellen gilt. Das Zweite, (Thore Stein, AfD: Es ging um Ihre Ministerin.) das Zweite, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Die ist auch weggelaufen.) das Zweite ist Folgendes: Die Begriffe haben Sie im Internet jetzt noch mal recherchieren wollen. Sie halten wohlfeile Reden, sehr überlegt, und es ist schon klar, dass Sie immer versuchen, die Grenze zu ziehen, und haben jetzt noch mal ein paar Quellen genannt. Ich empfehle Ihnen von Victor Klemperer „LTI“. Da geht es um die Sprache des Dritten Reiches. Vielleicht gucken Sie mal nicht im Internet, sondern gucken auch in einschlägiger Literatur. Und das Dritte, was ich Ihnen sagen will: Ein Wort steht nicht für sich alleine, ein Wort steht auch immer im Kontext, und der Kontext war eindeutig Nazi-Sprech. (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD – Petra Federau, AfD: Ach! – Jan-Phillip Tadsen, AfD: Mein Gott!) So weit zu Ihrer Rede! – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
