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Christine Klingohr

SPD 21.09.2023 Sitzungen 8/64

Nein. (Thore Stein, AfD: Om!) Dafür ist in Paragraf 4 der Kranken- und Altenpflegehelferverordnung geregelt, dass mit beruflicher Erfahrung niederschwellig eine verkürzte Ausbildung zum Kranken- und Altenpflegehelfer absolviert werden kann. Für die Pflegefachkraftausbildung gilt, damit Auszubildende nicht ohne Abschluss ausscheiden, falls sich die regulär dreijährige Ausbildung als zu anspruchsvoll erweist, gibt es im Rahmen einer sogenannten externen Prüfung die Möglichkeit, nach zwei Jahren den Berufsabschluss zur Pflegehilfskraft zu erlangen. Festgehalten ist diese Möglichkeit in Paragraf 9 der Kranken- und Altenpflegehelferverordnung. Wir lassen also kein Potenzial ungenutzt (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Doch!) und bieten auf verschiedenen Qualifikationsniveaus die Chance, einen anerkannten Berufsabschluss zu erlangen. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Was für ein Quatsch!) Zusammenfassend lässt sich festhalten, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Sie machen nichts für die Pflege.) dass in M-V die durchgängige Möglichkeit besteht, sich von der ungelernten Assistenzkraft über den Abschluss der Pflegehilfskraft bis hin zur Pflegefachkraft fortzuentwickeln. (Zuruf von Horst Förster, AfD) Trotz all dieser guten Entwicklungen dürfen wir die Augen vor den vielen immer noch anstehenden Herausforderungen nicht verschließen. Wir müssen Verwaltungs- und Abstimmungsprozesse bei uns im Land effizienter gestalten und Vergütungsverhandlungen sollten reibungsloser und kompromissorientierter vonstattengehen. (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD – Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das ist total realitätsfremd.) An diesen Stellen machen wir es uns sonst schlicht und ergreifend schwerer, als es eigentlich sein müsste. Dazu gehört natürlich auch die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. So, wie eine schnelle und jetzt funktionierende Lösung gefunden wurde, damit ausländische Auszubildende nach Abschluss ihrer Ausbildung in Deutschland nun direkt in die Berufstätigkeit starten können, so befasst sich die Landesregierung mit der Beschleunigung der Anerkennung. Hervorgehoben sei zudem das Engagement unserer Landesregierung in der Frage, wie die Zufriedenheit und die Gesundheit der Beschäftigten in den Pflegeberufen langfristig gefördert und erhalten werden kann, denn der vorliegende Antrag der CDU-Fraktion sowie der Änderungsantrag der FDP-Fraktion beschäftigen sich in erster Linie mit der Gewinnung von Auszubildenden in der Pflege. (René Domke, FDP: Das ist doch gut.) Unser wertvollster Schatz ist aber das bestehende Personal und das ausgebildete Personal, (Unruhe vonseiten der Fraktionen der AfD und CDU – René Domke, FDP: Aber das reicht doch nicht! – Glocke der Vizepräsidentin) welches für die Rückkehr in den Beruf gewonnen werden kann. (René Domke, FDP: Das reicht doch nicht! – Zuruf von Daniel Peters, CDU) Unter anderem, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Sie haben doch Leute auch! Haben Sie denn überhaupt zugehört oder sind die Ihnen einfach egal dort?! – Glocke der Vizepräsidentin) unter anderem wurde im Rahmen eines Projektes ermittelt, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Wahnsinn, Wahnsinn!) wie Verbesserungen der Gesundheit und der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Pflege, (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) in den Kliniken unseres Landes herbeigeführt werden können. Solche vorausschauenden und präventiven Ansätze bringen uns auch langfristig weiter. Bei all den geschilderten Fragen und Herausforderungen hilft uns der offene und konstruktive Austausch mit den Verbänden und Netzwerken der privaten Pflege, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Die sagen bestimmt dick Danke, wenn die das hier hören.) den Organisationen der Freien Wohlfahrt sowie Patienten- und Betroffenenvertretern. Ihnen allen sei an dieser Stelle für ihre Leistungen in der Pflege ein ausdrücklicher Dank ausgesprochen. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Jetzt könnte man klatschen, ja! – Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Zum Schluss sei gesagt, dass wir dringend auf Bundesebene klären müssen, wie wir die Pflege langfristig und nachhaltig finanzieren können und wie wir pflegende Angehörige stärker entlasten können. Sie sehen, bei genauer Betrachtung wird sich auf Bundesebene und auf Landesebene unheimlich aktiv mit den unterschiedlichen Versorgungsbereichen des Pflegesektors befasst. Wir werden uns in Mecklenburg-Vorpommern weiter für gute Arbeitsbedingungen, für eine gute Versorgung und vor allem für eine bezahlbare Versorgung starkmachen. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Unruhe vonseiten der Fraktion der CDU – Torsten Renz, CDU: Herr Albrecht zweifelt noch.)

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