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Hannes Damm

GRÜNE 21.09.2023 Sitzungen 8/64

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Abgeordnete der demokratischen Fraktionen! Ich hatte bereits vorhin festgestellt, die Klimaschutzpolitik der AfD kann nicht beurteilt werden, weil sie schlicht nicht existiert. Schaut man ins Wahlprogramm der AfD M-V, gibt es nur eine einzige Fundstelle, und dort wird die größte Menschheitsaufgabe des Jahrhunderts als Hysterie abgetan. Und eine/n klimapolitische Sprecher/-in gibt es in Ihrer Fraktion auch nicht. (Heiterkeit und Zuruf von Enrico Schult, AfD) Damit fällt uns ein weiteres Mal die Aufgabe zu, Ihren zu Papier gewordenen Blödsinn aufzuklären. Die Wissenschaft streitet mitnichten ab, dass die Windenergie messbare Auswirkungen auf ihre Umgebung hat. Allerdings ist nicht alles, was man messen kann, bedenklich, ja, noch nicht mal relevant muss ein messbarer Anteil im Vergleich zu anderen Beiträgen sein. Und dass es diese Relevanz genau nicht gibt, das weiß man aus genau solchen Untersuchungen, wie Sie sie fordern, jedenfalls, wenn man sich vor so einem Antrag nur mal ganz kurz mit der Quellrecherche beschäftigt. Schon deswegen entbehrt Ihr Antrag jedweder Grundlage. Und nein, die Atmosphäre in Mecklenburg-Vorpommern verhält sich anderswo selbstverständlich nicht anders als in den USA, in China oder sonst wo. (Der Abgeordnete Thomas de Jesus Fernandes bittet um das Wort für eine Anfrage.) Diese Erkenntnis lässt sich schon aus den Eulerʼschen Bewegungsgleichungen der klassischen Physik ableiten.

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