Andreas Butzki
Nein. Gern nachher in der Kurzintervention. Und wichtig ist auch – und das gehört auch zu einer Zusammenarbeit dazu –, wir unterstützen die Schulen bei Projekten durch soziale Träger, der Polizei, Verkehrswacht, von Kulturvereinen. Sehr wichtig sind auch die Berufsorientierung und Berufsberatung. Und gerade in der Ganztagsschule arbeitet man multiprofessionell zusammen. Und so kann auch sichergestellt werden, dass langfristig Projekte vorbereitet werden beziehungsweise anlassbezogen auch reagiert wird. Und ich will jetzt mal auf einen größeren Blick kommen. Den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern stehen die verschiedensten Unterstützersysteme zur Verfügung. Von den Schulsozialarbeitern haben wir gehört. Wir haben die unterstützenden pädagogischen Fachkräfte und Schulbegleiter. Bei Bedarf kann man sich an Psycho- oder Lerntherapeuten sowie Sozialpädagogen wenden. Wir haben es auch in der letzten Woche noch im Ausschuss gehört: Wir hatten bei uns tragische Vorfälle, da war sofort der Soziale Dienst auch dann dementsprechend da. Zur Prävention unterstützen Polizei und Feuerwehr. IHK, Handwerkskammer, Arbeitsagentur helfen bei der Berufsberatung und Orientierung. Und die Liste lässt sich fortführen. Und das wird alles von den Schulen auch genutzt. Und die Ministerin ist auch schon kurz darauf eingegangen: Im Mai haben wir auch diese multiprofessionellen Teams des Kooperations- und Beratungssystems KuBES, dass bei uns jetzt durch IQ M-V dort die Qualifizierungen angeboten werden. Für die Präventions- und Beratungsarbeit stehen den Schulen unterschiedlichste Ansprechpartner zur Verfügung. Also zusammenfassend kann festgestellt werden, dass multiprofessionelle Teams ein zentrales Qualitätsmerkmal bei uns an der Schule sind, auch insbesondere in der Ganztagsschule, und das trotz dieser Probleme, die wir haben, dass wir viele Lehrer brauchen und viele andere Kräfte an den Schulen. Es geht um Erziehung und Bildung, um unterschiedliche Betrachtungsweisen und Perspektiven. Es muss eine wertschätzende Kommunikation geben, das ist auch ganz wichtig, um gemeinsam auch anspruchsvolle Aufgaben lösen zu können, und vor allen Dingen, man soll auch Herausforderungen pragmatisch begegnen. Entscheidend sind dabei die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und die Rolle der Schulleitung, das muss man hier noch mal ganz eindeutig betonen, bei der multiprofessionellen Teamentwicklung. Das ist sehr wichtig. So, wie ich es kurz beschrieben habe, wird es bei uns in vielen Schulen des Landes gemacht. Natürlich können wir alle auch vielleicht mal ein negatives Beispiel sagen, aber zur ganz großen Prozentzahl arbeiten die Kollegen so. Und wenn auf der einen Seite Herr Schult sagt, wie schlecht der Unterricht an den Schulen ist, gerade an Regionalen Schulen, 15 Minuten braucht man vorher, kann man nicht beginnen, um Ruhe zu schaffen, von Ihrem Sohn haben Sie gesagt, dass er sich total wohlfühlt, und die freien Schulen ganz schlecht sind. (Enrico Schult, AfD: Er ist doch am Gymnasium, Herr Butzki.) Und das ist eine Regionale Schule oder eine Gesamtschule, (Enrico Schult, AfD: Er ist doch am Gymnasium.) da sind nämlich die Orientierungsstufen angegliedert. (Enrico Schult, AfD: Am Gymnasium.) So, wenn ich zu meinen Anfangsüberlegungen noch mal zurückkomme, denke ich, war es eine gute Diskussion. Wir sind, denke ich, alle auf der gleichen Linie. Und ich könnte dem Vorschlag von Herrn Renz durchaus viel abgewinnen, dass man versucht, gemeinsam das weiterzuentwickeln. Multiprofessionelle Teams, die sind an den Schulen vorhanden, die sind wichtig und die müssen natürlich auch weiter ausgebaut werden. Und ich denke, das ist gut so. – Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit! (Beifall vonseiten der Fraktion der SPD)
