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Jan-Phillip Tadsen

AfD 20.09.2023 Sitzungen 8/63

Sehr geehrte Frau Präsidentin, vielen Dank fürs erhaltene Wort! Frau Kaselitz, Sie waren doch mal Integrationsbeauftragte dieses Landes und Sie müssten doch eigentlich durch die Erfahrung in Ihrer Arbeit auch mit ganz vielen Menschen unterschiedlichster Situation, unterschiedlichster Herkunft, auch deutscher Herkunft, zu tun gehabt haben. Und was mir halt so auffällt bei Ihrer Rede – und das will ich jetzt ganz nüchtern einfach mal festhalten –, Sie adressieren die Menschen, die Sorgen, die Ängste haben, die zur deutschen Bevölkerung gehören, auch die gut integrierten Menschen mit Migrationshintergrund, die adressieren Sie in Ihrer Rede überhaupt nicht. (Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD: Doch, hat sie doch! – Torsten Koplin, DIE LINKE: Haben Sie nicht zugehört?) Und ich frage mich ganz wirklich, (Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD, und Jeannine Rösler, DIE LINKE: Hat sie doch!) wo wollen Sie endlich mal anfangen, diese Ängste, die real sind, die die Menschen auf den Straßen erfahren, mal wirklich ernst zu nehmen. Und das ist der, (Julian Barlen, SPD: Selektive Wahrnehmung mal wieder!) das ist der Grund dieser heutigen Aktuellen Stunde gewesen. (Philipp da Cunha, SPD: Da haben Sie wieder nur gehört, was Sie hören wollten, wahrscheinlich.) Wann schaffen Sie es endlich einmal, hier einen Schritt zu machen? Und noch zum Thema Fakten: Sie haben ja uns gegenüber formuliert, dass wir die Fakten nicht benennen würden, aber es gibt Fakten zur mangelnden Durchsetzung des geltenden Rechtes, es gibt Fakten zur Kriminalität, es gibt Fakten zum Wohnungsbaumarkt, das habe ich in meiner Rede angesprochen, und es gibt auch Fakten zur sozialen Konkurrenz Ihrer eigenen traditionellen Wählerklientel. Und auf diese Fakten sind Sie mit keinem einzigen Wort eingegangen. Das ist absolut kritikwürdig, dazu der Beitrag hier. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD und Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner, fraktionslos)

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