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Nikolaus Kramer

AfD 04.09.2023 Sitzungen 8/62

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Kollege Renz, ich finde es schade, dass Sie so pauschalisieren, gerade in Bezug auf Corona. Ich habe da lediglich drei Beispiele genannt, die ja hier durch das Kabinett auch beschlossen worden sind und auch durch die Mehrheit des Parlaments so getragen worden sind. Fakt ist, wir hatten am Anfang alle dieselbe Ausgangslage. Fakt ist auch, dass wir alle nicht wussten, wie geht man richtig oder nicht richtig damit um. Fakt ist aber auch, dass sich bisher keiner, keiner von Ihnen hier in diesem Hohen Hause sich mal da vorne ans Pult gestellt hat und Maßnahmen, Entscheidungen revidiert hat, sich dahingestellt hat, hat gesagt, war überzogen, war zu viel, tut uns leid. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Das hat es alles nicht gegeben im Gegensatz zu uns. Wir haben gesagt, ja, wir wollten am Anfang sogar mehr als alle anderen hier Beteiligten. Dann haben wir aber angefangen, evidenzbasiert mit der ganzen Geschichte umzugehen, was allen anderen hier ferngeblieben ist. (Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Und wenn Ihnen wirklich, wenn Ihnen wirklich an einer Aufklärung gelegen ist an den Dingen, an denen Sie selbst mitbeteiligt gewesen sind, dann frage ich mich, warum hier in der Opposition keine Mehrheit gefunden wird für einen Corona-Untersuchungsausschuss, (Petra Federau, AfD: Genauso ist es.) dann frage ich mich, warum Ihre Kollegen der CDU im Bundestag nicht zustimmen können, einen Corona-Untersuchungsausschuss einzurichten. Weil dann könnten wir doch mal endlich faktenbasiert, evidenzbasiert arbeiten und kämen möglicherweise am Ende sogar zu dem Schluss, dass die Maßnahmen richtig gewesen sind, und man könnte entlastet werden. Aber das wollen Sie nicht. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Petra Federau, AfD: Und das hilft wem weiter?!)

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