Enrico Schult
Ja, vielen Dank, Frau Präsidentin! Ich formuliere meine Anmerkung noch einmal anders. (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) Es ist so, dass wir als AfD-Fraktion meinen, dass wir insbesondere die inländischen Fachkräfte, sozusagen das Reservoir, noch heben müssten. Wir haben in Deutschland 600.000 Jugendliche zwischen 18 und 24, die nicht in der Schule sind und keiner Ausbildung nachgehen und so weiter. Das heißt, dass wir quasi diese Leute ansprechen sollten, eben sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen, und diese entsprechend zu qualifizieren. Ihr Ansatz ist in der Tat ein anderer, dass Sie sagen, wir müssen Fachkräfte aus dem Ausland akquirieren, rekrutieren. (Unruhe vonseiten der Fraktion DIE LINKE) Daher meine Anmerkung, ich meine, dass es schwierig sein wird, weil oftmals die Berufsabschlüsse gar nicht da sind und die Anforderungen in Mecklenburg-Vorpommern, (Zuruf von Henning Foerster, DIE LINKE) in Deutschland durchaus andere sind als in anderen Ländern. Ich meine, dass wir da keine Abstriche machen sollten bei den Anforderungen. Das ist die Position, die ich vertrete, die die AfD vertritt, und ich weiß nicht, ob Sie diese Position auch vertreten. (Zuruf von Philipp da Cunha, SPD)
